Offtopic (on)

existiert zwar, wird aber noch nicht gespielt XD

aber wer Langeweile hat -> viel Spaß beim Lesen xP

das ist nämlich mein allererster Charakter gewesen, der bis heute überlebt hat :D

Offtopic (off)

 

 

 

...non mortem timemus...

...sed cogitationem mortis...

 

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Filius Mortis Daar

 

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>>> Ich bin nicht unsterblich, es fällt mir nur schwer zu sterben <<<

 

Name: Daar Mik'Vrel
Bekannt als: Filius Mortis - Sohn des Todes
Rasse: Dämon / Engel
Alter: man hat schon aufgehört zu zählen
Gesinnung: chaotisch böse

 

Charakter: unfreundlich, hinterhältig, grausam, skrupellos
Hasst: Lichtwesen, Elfen, Schwächlinge
Mag: Blut, Zerstörung, Chaos, Bücher
Fähigkeiten: schwarze Magie, Schwertkampfmeister, Telephat,
Telekinet, erhält gelegentlich Visionen der Vergangenheit und Zukunft
kann sich in einen Schwarm Fledermäuse verwandeln
und so weite Strecken zurücklegen
Waffen: Einhandschwert Daikansi, Sense

 

Größe: 1,95 m
Haarfarbe: manchmal weiß
manchmal schwarz
Augenfarbe: schwarzsilbern
komplett schwarz, wenn er wütend ist
Besonderheiten: schwarze Engelsflügel
ansonsten zwei lange Narben auf dem Rücken
Brille mit getönten Gläsern
 

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Aufgeschlagen liegt es da, seit Menschengedenken bewacht vom Herrn der Schatten.
Das Buch mit den düsteren Legenden - verfasst vom Atem der Zeit.
Nur alle tausend Jahre wird den Sterblichen Einblick gewährt - auf das die Botschaft nie in Vergessenheit gerate.
Die Botschaft der Offenbarung - Am Anfang war die Finsternis...

 

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~ † ~ PERSÖNLICHES ~ † ~


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~~ Charakter ~~

 

 

 Daars Charakter hat sich im Lauf der Jahrtausende wohl kaum verändert. Immer war er schon so, wie er jetzt ist - nämlich gefährlich, skrupellos und immer darauf bedacht seinen Spaß zu haben. Milde oder gar Mitgefühl scheinen nur in den seltensten Fällen in seinem Wortschatz aufzutauchen. Ihm wären diese Gefühle auch nur auf seinen Streifzügen hinderlich gewesen, wo er an den Orten, die er besucht hat, nur Chaos, Tod und Zerstörung hinterlassen hat. Personen aber gegenüber, die sein Vertrauen und seine Zuneigung besitzen wirkt er recht freundlich und aufgeschlossen, ruhig und gelassen.

Er lebt wohl schon zu lange auf dieser Welt, um sein Wesen, das wohl alles andere als perfekt ist, jetzt noch zu ändern. Und wer mit seiner Art nicht zurecht kommt, sollte lieber auf Abstand gehen, denn Daar kann überaus ungemütlich werden, wenn man ihn nerven sollte. Das hat wohl gerade Vitorio, ein irrer Vampir, zu spüren bekommen, dem Daar einmal aus Wut über dessen nervige Art den Kopf abgeschlagen hatte.

Fremden gegenüber kann man ihn weder als offen, noch als verschlossen betrachten. Er ist weder kontaktscheu noch sehr an den Bewohnern dieses Dorfes interessiert. Auch scheint er eine strikte Rassentrennung zu pflegen. Vor allem Elfen kann er nicht wirklich ausstehen und sieht sie wohl gerade noch als "Beute" an. Nur das Blut dieser Wesen und der Menschen darf seine Kehle herabrinnen, da er doch sehr wählerisch ist, was seine Nahrung betrifft.

Wenn er sich einmal entspannen will, nimmt er zumeist ein Bad in Elfenblut. Für ihn gibt es wohl kaum etwas erholsameres als im warmen Blutpool unter zu tauchen. Auch sieht man ihn oft zusammen mit seinem Höllenhund Xerxes durch das Dorf spazieren, wenn er sich wieder einmal ausspannen will oder einfach nichts besseres zu tun hat. Doch sollte man immer, wenn einem das Leben lieb ist, Daars Laune genau im Auge behalten, sonst kann es schon passieren, dass man sich im nächsten Moment nicht mehr unter den Lebenden befindet.

Schwächeren Wesen schenkt er kaum Beachtung, sind diese doch seiner Meinung nach nichts weiter als Schlachtvieh. Oft hat er sich an deren Leid erfreut, als er durch die Lande gezogen ist und ihre armseligen Existenzen beendet hat. Hier in diesem Dorf jedoch scheint er sein altes Wesen nicht abgelegt zu haben, doch zeigt er es nicht wirklich. Es hat fast den Anschein als wäre er des Mordens und Brandschatzens Müde geworden, doch da kann man sich nie sicher sein, denn alte Gewohnheiten legt man bekanntlich nur zu schwer ab.

 


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~~ Aussehen ~~

 

 

 

 

Daars Aussehen schwankte in den letzten Jahren sehr, doch scheint er jetzt endlich seinen wahren Platz und seine wahre Gestalt gefunden zu haben, wobei er allerdings seine schwarzen Flügel aufgegeben hat, waren sie doch alles andere als einfach zu handhaben. Jetzt trägt er an deren Stellen zwei lange, senkrecht und parallel verlaufende Narben, die ihm allerdings herzlich egal sind. Sein Oberkörper ist sehr muskulös und über diesem trägt er nur ein schwarzes Shirt, das sehr löchrig ist. Ebenso wie sein Oberkörper sind auch seine Arme sehr trainiert und er kann mit Leichtigkeit schwere Dinge hochheben, ohne dabei ins Schwitzen zu kommen. Über seinem Unterkörper trägt er eine dunkelblaue, lockere Stoffhose, die er nur mit einem Stoffgürtel verschließen muss. Diese ist ihm zwar etwas zu lang, doch stört ihn das recht wenig. Seine Füße sind meistens nackt und nur bei Regenwetter schützt er diese mit schwarzen Stiefeln. Seinen gesamten Körper hüllt er gerne in einen langen, schwarzen Ledermantel, indem er auch seine Zigaretten aufbewahrt. An seinen Händen trägt er, ebenso dunkelblau wie seine Hose, Handschuhe die allerdings nicht bis zu den Fingern reichen und nur die Handrücken bedecken.

Seine schwarzsilbernen Augen sind wohl das Empfindlichste an ihm. Diese schützt er, sobald er sein dunkles Reich verlässt, mit einer Sonnenbrille. Nur das kleinste Bisschen Licht, was zu viel in seine Augen trifft, könnte ihn vollkommen erblinden lassen und selbst die beste Magie könnte ihm dann nicht mehr helfen. Doch wirklich angewiesen ist er auf seine Augen nicht, da er Personen auch durch ihre Auren erkennt und diese den jeweiligen Wesen auch zuordnen kann. Sein Blick wirkt immer recht kühl und sollte man ihm einmal direkt in die Augen sehen können, sollte man darauf achten, das man sich nicht in ihnen verliert. Denn sie sind tiefer und dunkler als die Dunkelheit selbst. Anderen kann er mit ihnen bis auf die Seele sehen und die tiefsten Geheimnisse erforschen, die sich in den Augen verbergen.
Seine Haare sind silbrig-weiß und reichen ihm bis weit über den Rücken, wobei einige Haarspitzen schon fast bis zum Hintern reichen. Doch seine Haare sind sehr fein und zwei etwas breitere Haarsträhnen hängen ihm über die Schultern und dabei halb über die Brust. Die langen Haare des Ponys trägt er meistens hinter den Ohren, damit ihm diese nicht wild im Gesicht rumhängen. Sehr gerne schmückt er sich mit teurem Goldschmuck, wobei er auch Silber nicht abgeneigt ist.

Als Vampir der ersten Generation muss er sich über viele Schwächen niederer Vampire keine Gedanken machen. So ist er zum Beispiel unempfindlich gegen Tageslicht, das nur schädlich für seine Augen ist. Ebenso wenig stört ihn Knoblauch und auch silberne Kreuze machen ihm nichts aus. Manchmal, aber eher selten, betritt auch er mal eine Kirche, aber nur um "ihm" zu zeigen, wer hier die wirkliche Macht besitzt. Denn er war schon so viele Male tot und doch hält ihn nichts für Ewig in der Hölle gefangen. Anderen Vampiren gegenüber hat er einen sehr großen Vorteil - niemand, nicht mal Vertreter seiner eigenen Rasse, erkennen das er ein Vampir ist. Denn diese Tatsache weis er gut zu verschleiern. Ebenso sieht man ihm sein wahres Alter nicht an, was sich inzwischen auf rund 12.000 Jahre beläuft. Denn durch die ewigen Neugeburten sucht sich seine dunkle Seele immer wieder einen neuen Wirt und somit bleibt er auf Ewig jung und von den Zeichnungen des Alters verschont. Das einzige, was er wohl nicht zu verstecken versucht, sind seine schneeweißen, spitzen Eckzähne, die unter anderem auf sein Vampirdasein deuten können, doch kein wirkliches Indiz sind. Sein äußeres Erscheinungsbild ist also sehr gepflegt und nie wird man ihn anders durch das Dorf rennen sehen.

Im Allgemeinen läuft Daar sowieso nur selten, da er den Schlenderschritt lieber vorzieht und seine Wege seelenruhig und gut überlegt wählt. Oft lehnt er an einem Baum auf dem Platz und zieht genießend an einer Zigarette. Er kann wohl froh sein, das er weder an Lungenkrebs noch an sonstigen Krankheiten sterben kann, bei der Menge die er täglich an Zigaretten verraucht. Ebenso gerne wie das Rauchen, liebt er auch das gesellige Trinken in der Schenke, wobei sein Lieblingsgetränk noch immer Tequila ist und auch bleiben wird. Selten läuft er nach solchen Abenden auch mal betrunken durch das Dorf, doch schafft er es relativ gut, sich dabei unter Kontrolle zu halten.

Sollte man Daar also mal nicht auf dem Platz sehen, kann es durch aus möglich sein, das er in der Schenke sitzt. Doch auch dies lässt sich leicht herausfinden, ohne das man nachsehen muss. Seine dunkle Aura spürt man selbst im kleinen Winkel im Dorf, wobei Lichtwesen wohl am Meisten damit zu kämpfen haben. Die Finsternis, die in ihm ruht, können die Lichtwesen nämlich überdeutlich spüren, auch wenn er sich nicht in ihrer Nähe aufhält. Selbst sein Bruder meidet ihn im großen Bogen und versucht auch Konfrontationen mit ihm aus dem Weg zu gehen. Doch wie lange er dieses Spiel noch spielen kann, ist ungewiss. Irgendwann wird Daar ihn einfach aufsuchen und erneut zum Kampf auffordern. Dann ist es nur noch die Frage des Stärkeren, wer gewinnen wird. Das Licht oder die Dunkelheit.

 

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~~ Fähigkeiten ~~
 

 

Daar, der Sohn des Todes, steht seinem Vater in keiner der Fähigkeiten nach, die er dank Zacharias' Erbe fähig ist zu kontrollieren. Und immer wieder entdeckt er neue Fähigkeiten, je stärker er wird und desto dunkler seine Seele zu werden droht. Auch neben den Fähigkeiten, die er als Sohn des Todes beherrscht, wie zum Beispiel das Spiel mit den Seelen und die Macht, das Leben aus schwachen Wesen entgleiten zu lassen, hat er noch viele andere Kräfte, die man nicht unterschätzen sollte.

Daar ist ein ebenso begabter und talentierter Telepath, wie Telekinet. Mit der Kraft seiner Gedanken kann er anderen Wesen seinen Willen aufzwängen und sie wie Marionetten nach Lust und Laune steuern. Er kann ebenso Gegenstände bewegen, wie Gegner daran zu hindern, sich im Kampf zu bewegen. Da seine mentalen Fähigkeiten so gut ausgeprägt und trainiert sind, kann nicht einmal der begabteste Telepath diese knacken, wobei er schon einmal geknackt wurde. Doch wie sagt man so schön, Ausnahmen bestätigen die Regel.

Doch die Fähigkeit und die Begabung, die der Sohn des Todes am Liebsten einsetzt, weil sie seiner Meinung nach die bequemste und effektivste ist, ist die schwarze Magie. Diese beherrscht er in Perfektion und kein anderer Schwarzmagier ist ihm so schnell gewachsen. Auch hat er eine immens umfassende Bibliothek an schwarzmagischen Büchern, in denen er oft nach Rat sucht. Er schlägt ebenso gerne das eine oder andere Ritual in ihnen nach und niemand der sein vollstes Vertrauen besitzt, dürfte auch nur in die Nähe dieses magischen Schatzes kommen.
Da Daar sehr empfindlich gegenüber dem Licht der Sonne ist, trägt er nicht nur seine Kapuze sehr oft tief im Gesicht, nein. Er kann auch Gewitterwolken entstehen lassen um sich vor dem ungeliebten und grellen Licht der verhassten Sonne zu schützen. Auch wenn er das Wetter nicht durch und durch zu beherrschen vermag, es reicht ihm vollkommen Gewitter herbei zu rufen und Blitze einschlagen zu lassen, wo es ihm gerade beliebt.

Eine weitere sehr nützliche, doch auch gefährliche Gabe sind seine Visionen. Mit ihrer Hilfe kann er sowohl in die Zukunft, als auch in die Vergangenheit sehen. Doch je weiter die Visionen zurückreichen, desto anstrengender und kräftezehrender sind diese. Es kann sogar so weit kommen, dass er in einen Trance ähnlichen Zustand verfällt und dann nichts und niemanden mehr um sich wahrnimmt. Sein Herzschlag verlangsamt sich dann und sein Atem geht flach, was sich sogar bis in einen Scheintod ähnlichen Zustand steigern kann. Noch kann er sie schwer kontrollieren, doch Daar ist sich sicher, mit Hilfe seiner Magie eines Tages diese Gabe zu kontrollieren. Oder ist es doch ein Fluch?

Seit einiger Zeit beherrscht er die Verwandlung in einen Schwarm von Fledermäusen, der es ihm erlaubt weite Strecken auf eine ganz einfache Art und Weise zu erreichen - zu fliegen. Er selbst musste seine pechschwarzen Flügel ja aufgeben und so kommt ihm diese neue Art der einfachen Reise sehr gelegen. Und so kann es nun öfter vorkommen, das man über dem Dorf eine schwarze Wolke aus Hunderten von Fledermäusen entdecken kann, wenn es Daar mal wieder in die Ferne zieht. Doch auch für kurze Strecken eignet sich diese Art der Fortbewegung und so sollte man sich nicht wundern, wenn plötzlich eine Gestalt auf dem Platz entsteht, die vorher noch durch Fledermäuse verkörpert wurde. Allerdings birgt diese Form der Verwandlung auch einige Gefahren, da man die kleinen Tierchen nunmal leichter unschädlich machen kann, als ihn in voller Gestalt. Doch dafür hat er seine Flugkünste sehr gut unter Kontrolle und bis jetzt ist keines der kleinen Tierchen abhanden gekommen.

 

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~~ Daikansi ~~

 

 

 

 

Dieses Schwert ist Daars ständiger Begleiter, die Verlängerung seines Arms, die richtende Schneide, die seinen Willen ausführt. Doch ist Daikansi keinesfalls ein gewöhnliches Schwert. In ihm schlummern Kräfte, die nur der Sohn des Todes persönlich in der Lage ist zu beherrschen. Jeder Andere würde von der unbändigen Macht der magischen Klinge erdrückt werden. Denn eines ist sicher:
Daikansi wählt sich seinen Herrn selber und das sehr sorgsam. Und Daar hat sich als würdig erwiesen, es zu führen und seine Macht zu nutzen.

Daikansi ist eigentlich für das Auge von Fremden unsichtbar. Einzig und alleine Daar kann es sichtbar machen, was allerdings zumeist nur im Kampf der Fall ist. Auch ist er der Einzige, der es ohne Schaden führen kann, denn sollte ein Unwürdiger sich anmaßen, dem Schwert auch nur zu nahe zu kommen, ja es vielleicht sogar zu berühren, der würde eine schwere Strafe erhalten. Entweder in Form von Schmerzen, die den ganzen Körper durchzucken und die Muskeln lähmen oder sogar indem es den anmaßenden Frevler für einige Stunden außer Gefecht setzt.

Das Schwert selber besitzt eine schwarze Klinge aus einem unbekannten Material, doch schimmert diese leicht silbern auf, sollte sich dem Schwert jemand nähern, der es nicht berühren darf. Es scheint diesem dann eine Art Warnung zu schicken, ja nicht seine unwürdigen Finger um den schwarzen Schwertgriff zu legen. In die Klinge, die aus einem unbekannten Material geschmiedet ist, welches jedoch schärfer und härter zu sein scheint, als jedes andere, ist mit silbernen, schwarzmagischen Zeichen verziert, die eine Art Schutzzauber darstellen sollen. Dieser garantiert, dass nur der das Schwert führen und beherrschen kann, der sich als würdig erwiesen hat und dem sich das Schwert freiwillig unterworfen hat.

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~~ Filius Mortis ~~

 

 

 

 

Wer denkt, dass der im ganzen Land wohl bekannte Titel Filius Mortis wie bei so manch anderen Bezeichnungen nur eine leere Fassade ist, kann sich sicher sein, dass er in diesem Fall wohl eine gewaltige Fehleinschätzung begangen hat. Denn Daar hat diesen Titel nicht nur wegen dem Umstand erhalten, dass er Zacharias' Sohn ist, den man früher vor Ehrfurcht und Angst für den Tod persönlich gehalten hat. Nein, denn hinter diesem Titel steckt mehr, als so mancher zu glauben gedenkt.

"Filius Mortis", Wörter einer wohl schon längst ausgestorbenen und mystischen Sprache, bedeuten übersetzt "Sohn des Todes". Und dieser Titel beschreibt nur zu gut Daars außergewöhnliche Fähigkeiten, die im ganzen Land lange Zeit gefürchtet wurden und bei vielen Einwohnern noch immer tiefes Unbehagen, ja sogar Todesangst auslöst.

Wenn er jemanden mit seinen schwarz-silbernen Augen fixieren sollte, so kann man sich sicher sein, dass seine Fähigkeiten dieser Person das Blut in den Adern gefrieren lassen. Es fühlt sich so an, als greife der Tod persönlich mit seiner kalten Klaue nach dem Herzen und legt die Hand um das schwer schlagende Organ. Dann drückt er es zusammen, dass man keinen Atem mehr bekommt, in die Knie geht und vor Schmerz beinahe wahnsinnig zu werden scheint.

Auch kann er schwachen Wesen, ebenso wie der Sensenmann höchst persönlich, das Leben nehmen. Er braucht nur seine Hand nach ihnen auszustrecken und all die Lebensenergie bis auf den letzten Lebensfunken scheint aus dem Wesen zu weichen, welches sich seinen Unmut zugezogen hat. Doch wie gesagt, wenn man zu mächtig ist, spürt man nur, wie man immer schwächer wird, was bis zur Ohnmacht gehen kann. Doch wird der Sohn des Todes nicht seine Hand nach der Seele ausstrecken, denn dieses Vergnügen hat ganz alleine sein Höllenhund Xerxes, der dabei voll auf seine Kosten kommt.

 

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~ † ~ Eiskaltes Biest Sylvia ~ † ~

 

 

 

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~~ Wahre Liebe ~~

 

 

Auf seinem Weg durch die Welt, der gepflastert von unzählichen Leichen war, kam er in ein weiteres Dorf seiner Feinde. In diesem lebten Vampirjäger, die ihm schon eine ganze Weile auf den Fersen gewesen waren. Wenn es etwas gab, das Daar überhaupt nicht leiden konnte, dann waren es Verfolger die sich auch noch auffällig verhielten und ihre Deckung verrieten. So entledigte er sich zuerst seiner Verfolger - wobei er sich eine Wegbeschreibung zum Dorf hatte geben lassen - und ging dann die dort lebenden Vampirjäger besuchen. Diese waren allerdings gar nicht so erfreut darüber und versuchten sich ihm mit allem was sie hatten entgegenzustellen. Das dies keine gute Idee gewesen war, hätte er ihnen gleich sagen können, aber das hätte ihm den Spaß nur genommen. Und so wütete er in diesem Dorf und ließ niemanden am Leben - außer zwei Personen. Die eine war der Anführer der Vampirjäger und Daar schon lange ein Dorn im Auge, denn er war es, der ihm immer wieder diese nervigen Jäger auf den Hals hetzte, die zu nichts in der Lage waren. Wenn man ihn gefragt hätte, so hätte er diese jämmerlichen Waschlappen als eine Beleidigung angesehen aber so hatte er immerhin seinen Spaß daran, sich endlich rächen zu können. Die zweite Person war ein kleines Mädchen - die Tochter des Anführers - und somit ein perfektes Mittel zum Zweck. Vor den Augen ihres Vaters, der mehr tot als lebendig war, wandelte er das Mädchen zum Vampir und überließ die Beiden schließlich ihrem Schicksal. Warum er weder ihn noch sie tötete? Ganz einfach: Entweder er würde seine letzten Kräfte zusammennehmen, seine eigene Tochter töten und sie somit daran hindern, eine blutrünstige Bestie zu werden oder aber sie würde in ihrem Blutrausch irgendwann auf ihn losgehen, sein Bluttrinken und ihn aus Unachtsamkeit umbringen. Danach wäre sie auf sich alleine gestellt und würde früher oder später ebenfalls ihr Ende finden.

Als er dem Dorf den Rücken kehrte, sorgte er noch für einige Feuer und verschwand dann wieder in die ferne weite Welt, um sich seiner üblichen Beschäftigung zu widmen. An das Mädchen und ihren Vater dachte er dabei schon gar nicht mehr und er machte sich auch keine Gedanken darüber, ob das Mädchen vielleicht doch überleben könnte und ihn eines Tages aufsuchen würde - diese Wendung war für ihn völlig undenkbar. Und so zog er noch einige Jahrhunderte mordend durchs Land und hielt die Bewohner in Angst und Schrecken, das sie ihren Kindern schon Schauergeschichten erzählten und damit drohten, wenn sie nicht artig wären, käme er und würde sie bestrafen. Als ihm das Umherziehen allerdings irgendwann zu langweilig wurde, beschloss er sich in einem Dorf für eine Weile zur Ruhe zu setzen. Dieses Dorf hieß Degolburg und er ahnte noch nicht, das sich sein Schicksal hier dramatisch ändern würde. Auf den ersten Blick schien es ein ganz normales Dörfchen zu sein, in dem die Bewohner keine Angst vor finsteren Gestalten hatten und sein Name wohl unbekannt war. So hatte er genügend Ruhe und konnte sein weiteres Leben planen. Eines Abends, als er sich auf dem Dorfplatz aufhielt und wie immer die Dorfbewohner beobachtete, fiel ihm eine junge Frau ins Auge, die er zuvor noch nicht gesehen hatte und dennoch spürte er eine magische Anziehung von ihr ausgehen. Ob es an ihrem Äußeren lag oder an ihrer dunklen Seele, könnte er heute gar nicht mehr so genau sagen, aber es hätte auch an dem Umstand liegen können, das sie sich bereits ein mal begegnet waren. Lange hielt er sich ihr gegenüber nicht im Verborgenen, sondern sprach sie an und so trafen sie sich immer regelmäßiger, obwohl sie bereits einen Partner gehabt hatte. Aber Daar ließ sich von solchen Nebensächlichkeiten nicht aufhalten und traf sich weiterhin mit ihr. Ebenso wenig ließ er sich von seinem Bruder stören, dessen Seele noch immer in seinem Körper verweilte und immer dann das Nachsehen hatte, sobald er ihr - Sylvia - über den Weg lief. In diesem Moment übernahm Daars Seele die Kontrolle und verdrängte die seines Bruders, bis sie wieder unter sich waren.

Doch Sylvia's Partner war nicht das einzige Hindernis, denn auch Setsuna hatte zu der Zeit eine Frau, sowie eine Tochter. Daar allerdings waren Setsunas Gefühle schon immer egal gewesen und so nahm er auch hier keine Rücksicht. So musste Setsuna sich Lügen ausdenken, die er seiner Frau erzählen konnte, damit diese kein Misstrauen entwickelte. Doch das war gar nicht so leicht, wenn man sich nicht daran erinnern konnte was man getan hatte und nur eine Stimme im Kopf leise flüsterte, das er mal wieder gesündigt hatte. So kam es, das sich Daar immer öfter mit Sylvia traf und sie sich während dieser Zeit miteinander vergnügten, bis eines Tages ihr Mann - Hikari - darauf aufmerksam wurde und ihr Verhalten nicht gut heißen konnte. Aber mal ehrlich, wer könnte das schon? So nahm er es Hikari auch nicht übel, als er ihn das erste Mal hatte eingreifen müssen und dabei Sylvias schönen Teppich mit Blut ruinierte. Daar fühlte sich nicht wirklich dazu gezwungen, seine wirkliche Macht zu zeigen und so gab er einfach klein bei und verließ mehr oder weniger schwer verletzt das Haus. Seine Verletzungen heilten jedoch sehr schnell und so traf er sie schon am nächsten Abend wieder. Warum sollte er diese Treffen auch beenden, wenn er sie so sehr mochte und einfach nicht die Finger von ihr lassen konnte? Als Sylvia allerdings schwanger wurde und sie davon ausgingen, das Hikari der Vater sein musste, ließen die Treffen etwas nach. Denn Daar war dieses ewige hin und her langsam leid und Setsuna machte es ihm auch immer schwerer, die Kontrolle zu gewinnen, sodass er sich durch einen Zauber wieder von ihm trennte und sich einen eigenen Körper suchte. Von diesem Tage an, war er nicht mehr auf Setsuna angewiesen und konnte tun und lassen was er wollte, ohne sich Gedanken darüber machen zu müssen, wie lange er Setsuna noch hätte unterdrücken können. Damit ihm dieser allerdings nicht so schnell wieder auf die Nerven gehen konnte, nahm er ihm die meiste seiner Macht und auch das Augenlicht. Was sein Bruder von diesem Tage an machte, war ihm völlig gleichgültig.

Und obwohl Daar nun schon einige Jahre in dem Dorf verbracht hatte, blieb er weiterhin dort und machte sich noch nicht wieder auf den Weg zu blutigen Taten. Weitere Jahre vergingen, in denen er sich weiterhin ab und an mit Sylvia traf und auch andere Personen kennenlernte. Einige scheint er bis heute nicht vergessen zu haben und wieder andere wird er heute nicht mehr erkennen. Doch es wäre zu viel verlangt, von einem so alten Wesen wie er es ist, noch jede Kleinigkeit zu wissen. Einen Tag hatte er allerdings niemals vergessen, denn dieser sollte sein Schicksal erneut drastisch verändern. Er war gerade bei Sylvia gewesen und wie immer hatten sie ihren gemeinsamen Spaß, als er die Unruhe seines Bruders spüren konnte. Sie teilten sich zwar nicht mehr den gleichen Körper, aber dennoch wusste Daar, das etwas in der Luft lag. So zog er sich seine Kleidung an und verließ gemeinsam mit Sylvia das Haus, um nachzusehen was geschehen war. Hikari, der völlig außer sich vor Wut war, hatte sich auf dem Dorfplatz etwas ausgetobt und dabei auch eine alte Freundin von Daar verletzt. Doch das war nicht mal das Schlimmste, denn auch sein Bruder stand diesem übergeschnappten Dummkopf gegenüber und war kurz davor, sein Schwert zum Kampf zu erheben. So ein Schwachkopf, dabei hätte Setsuna doch eigentlich wissen müssen, das er keine Chance hätte. So mischten sich Sylvia und Daar in das Geschehen ein und Hikaris Groll wendete sich nun gegen sie. Aber er hatte auch allen Grund dazu, die Beiden zu hassen und töten zu wollen - schließlich hatten sie es hinter seinem Rücken schon wieder miteinander getan und das ließ Hikari nun keine Ruhe mehr. Sylvia sollte entweder an seiner Seite sein oder mit Daar gemeinsam sterben, was er ihnen auch deutlich zu verstehen gab. So entbrannte ein Kampf und noch immer war Daar nicht gewillt, seine ganze Macht zu offenbaren und diesem Streit ein schnelles Ende zu setzen - das wäre viel zu einfach gewesen. Und so kam, was kommen musste - Hikari verletzte Sylvia so schwer, das diese ihr Leben verlor. Auch Daar wurde schwer verletzt und verlor sogar für kurze Zeit das Bewusstsein.

Als er wieder zu sich kam, bereute er seine Entscheidung noch nicht, doch als er von Presea und Kyra von Sylvia's Tod erfahren hatte, ließ ihn das alles andere als kalt. Und so erhob er sich noch immer schwer verletzt, schleppte sich zu Sylvia und sank vor ihr auf die Knie. Wohl zum ersten Mal in seinem Leben hatte er jemanden in sein Herz gelassen, ohne es wirklich gewollt zu haben und nun lag diese Person leblos vor ihm. Doch so wollte er diesen Tag nicht enden lassen und so erhob er sich mit ihr in seinen Armen und trug sie zu sich nach Hause - Presea und Kyra einfach verwundert auf dem Platz stehen lassend. Hikari hatte die Zeit von Daars Bewusstlosigkeit und Sylvia's Tod genutzt, um sich aus dem Staub zu machen und das Dorf für einige Zeit hinter sich zu lassen. Denn wäre er geblieben, so hätte er vor Daar keine ruhige Minute mehr gehabt, solange bis er gestorben wäre oder Daar ihn selbst getötet hätte. Als er  in seinem Haus angekommen war, trug er sie in den großen Innenhof, in dem sich ein riesiger Pool gefüllt mit Blut befand, und legte sie dort hinein. Dann begann er mit einem mächtigen Zauber, der sie zurück in die Welt der Untoten holte. Ohne sie wäre das Leben im Dorf unerträglich geworden und wohlmöglich hätte er es noch am nächsten Tage verlassen, um Hikari zu suchen. Doch so hatte er einen Grund zu bleiben und Sylvia war auch nicht ganz alleine. Denn bereits vor den Treffen mit Daar hatte sie einen Sohn gehabt - Alastor. Im Laufe der Jahre stellte sich dann auch heraus, das Daar der Vater von Yamon war, den sie während ihrer Treffen unfreiwillig gezeugt hatten. Hikari und auch Daar gingen immer davon aus, das es Hikaris Sohn sei und somit hatte sich Daar auch nie um diesen gekümmert. Doch seit jenem schicksalshaften Tag, versuchte er den beiden Jungen ein Vater zu sein, auch wenn er mit solchen Dingen keinerlei Erfahrung hatte.

 

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Once more I say goodbye to you...

 

 

So vergingen viele glückliche Jahre, in denen Daar sich zwar große Mühe gab, der Vater zu sein den Alastor nie hatte, aber dieses Vorhaben scheiterte kläglich. Daar war einfach nicht in der Lage diese Rolle zu übernehmen und so wuchs auch Yamon mehr oder weniger ohne fürsorglichen Vater auf. Aber wer wollte Daar dies verübeln? Er selbst hatte zwar einen Vater in seiner Kindheit gehabt, aber dieser hat ihm nicht gerade das beigebracht was man seinen Kindern beibringen sollte und er war auch nicht in der Position diese Lehren an seine Kinder weiterzugeben, da er seine Gedanken ganz wo anders hatte - Sylvia. Denn die Beiden waren immer nur mit sich selbst beschäftigt und die Kinder kamen dabei eindeutig zu kurz. Eines Tages geschah es sogar, das ein Vampirjägerpaar ins Dorf kam und Yamon in einen Streit verwickelte. Dieser wollte eigentlich nur seine Freundin beschützen und wurde in einem Kampf getötet. Alastor, der versucht hatte ihm zu helfen, war in den letzten Minuten seines Lebens bei ihm und hielt ihn in den Armen, als das Lebenslicht seines Bruder erlosch. Als Daar davon erfahren hatte, war er nicht gerade erfreut darüber und er machte zu allem Überfluss auch noch Alastor dafür verantwortlich, der ja eigentlich nichts dafür konnte. Doch noch am selben Abend machte er sich auf die Suche nach den beiden Vampirjägern und mit Hilfe seiner Frau streckte er sie beide nieder. Diese Aktion hatte aber das halbe Dorf mitbekommen und seit dem war die friedliche Zeit dahin. Es war fast ein Wunder, das sie ihn nicht mit Fackeln und Mistgabeln zu Hause besuchen kamen und dennoch verging kein Tag mehr, an dem er hatte ruhig auf einer Bank beim Dorfplatz hatte sitzen können.

Dennoch überlebte er diese schwere Zeit, die wohl auch für Sylvia nicht gerade angenehm war. Denn auch ihr setzten die Dorfbewohner stark zu und wenn es nach Daar gegangen wäre, hätte er das Dorf dem Erdboden gleich gemacht. Doch da gab es einige Probleme, die das Dorf vor dem Untergang bewahrten. Denn der Bürgermeister hätte es durchaus zu diesem Zeitpunkt mit Daar aufnehmen können - auch wenn er nur ein Elf gewesen war. Und auch dessen Frau hätte nicht Tatenlos zugesehen und so musste Daar einsehen, das es unmöglich sein würde, diesem Ärgernis ein Ende zu machen. Ob es nun aus lauter Verzweiflung geschah oder aus der Ausweglosigkeit und Trauer, weis heute keiner mehr. Eines Abends konnte Daar diese Schmach nicht mehr ertragen und nahm sich mit seiner Geliebten Sylvia das Leben. An Alastor dachten die Beiden in diesem Moment wohl nicht und hätte Daar vorher gewusst, welch schwere Folgen diese Tat gehabt hatte, hätte er sich wahrscheinlich anders entschieden. Aber es ist ihm einfach zu viel geworden und er wollte nur noch ein Ende haben.

So verging erneut einige Zeit und als endlich Gras über die Sache gewachsen war, betrat Daar Degolburg erneut. Damit er allerdings nicht sofort wieder unangenehm auffallen auffiel, hatte sich seine Seele einen anderen Körper gesucht und auch seinen Namen hatte er abgelegt. Um sich jedoch an seine Geliebte zu erinnern, die noch immer nicht wieder unter den Untoten verweilte, nannte er sich Lucifer. Und tatsächlich schien sein Plan aufzugehen - niemand erkannte ihn wieder. Dennoch verfehlte der Name seine Wirkung, denn trotz der Tatsache, das er sich so immer an Sylvia erinnerte, blieb er nicht lange alleine. Während seiner Abwesenheit waren neue Gesichter in Degolburg unterwegs und eines gefiel ihm besonders gut. So lernte er nach einer Weile Abyssinian kennen und verliebte sich Hals über Kopf in ihn. Aber ob dies wirklich Liebe war, konnte man nicht so genau sagen, da er sich ja nicht umsonst an seine Sylvia erinnern wollte. Er liebte sie abgöttisch und ohne sie war er einfach nicht mehr der Selbe. So kam es schließlich auch, das er komische Verhaltensweisen an den Tag legte, von denen er zu vor noch nie etwas gewusst hatte. Denn Abyssinian traf sich gelegentlich mit einer Elfe, die Daar von Haus aus nicht leiden konnte. Es lag also nicht direkt an ihr, sondern an der Tatsache das sie eine Elfe war und sich an seinen Abyssinian heranmachte. Das dieser eigentlich nichts von Frauen wollte, war ihm dabei völlig egal und er ignorierte diesen Umstand auch. Seine Eifersucht trieb ihn sogar so weit, das er Abyssinian irgendwann vor die Tür setzte und wieder völlig alleine war. Doch auch das hielt nicht lange an, denn Sylvia war endlich zu ihm zurückgekehrt - wenn auch nur für einen kurzen Moment.

Zu seiner Überraschung schien sich ihre Liebe ihm gegenüber verändert zu haben. Denn seit sie den Teufel kennen gelernt hatte, hatte sie sich in diesen verliebt und hielt Daar für einen Schwächling. Was beide nicht wusste, der Teufel hatte Sylvia mit einem Zauber belegt und sie somit dazu gebracht ihn zu lieben, um Daar sein Leben zur Hölle zu machen. Denn es war nun mal eine Tatsache, das Daar niemals für ewig tot sein würde und der Teufel seinen Spaß nicht mit ihm haben konnte. So nahm er ihm das, was er am Meisten geliebt hatte und stürzte ihn dadurch in eine tiefe Trauer. Doch er hatte die Rechnung ohne Daars Fähigkeiten gemacht und so besessen er von seiner Liebe war, verwandelte er diese in einen Raben, auf das sie für immer ein seiner Seite sein musste. Sobald er ihr allerdings ihre vampirische Gestalt gestattete, erfuhr er wieder ihren ganzen Hass auf ihn und so würden weder er noch sie wieder gemeinsam glücklich werden können. Er versuchte zwar, diese Situation irgendwie zu ignorieren, aber sowas kratzt nun mal am Ego und Stolz. Irgendwann hielt er es nicht mehr aus und ließ sie frei. Zum Dank gab sie ihm eine letzte gemeinsame Nacht, in der er ihr sein Zeichen auf den Rücken brannte. Dieses stand für einen mächtigen Zauber, der dafür sorgen sollte, das sie nicht mehr sterben konnte. Somit war sie an die menschliche Welt gebunden und könnte nicht mehr zum Teufel zurückkehren. Wenn Daar sie nicht haben konnte, sollte es niemand sonst. Und so ließ sie ihn alleine zurück, wie er einst Setsuna seinem Schicksal überlassen hatte.

 

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Still Loving You

 

 

Alleine zurückgelassen, vegetierte Daar nur vor sich hin und verließ seine Unterkunft nicht mehr. Seine pechschwarzen Flügel verloren immer mehr der prachtvollen Federn und es war nur noch eine Frage der Zeit, bis er durch den Blutdurst wahnsinnig hätte werden können. Denn nicht ein mal mehr zum Trinken verließ er das Haus und er wäre wohlmöglich dem inneren Tier verfallen, wenn nicht eines Tages ein guter Freund bei ihm vorbeigeschaut hätte. Dieser schaffte es tatsächlich ihn auf andere Gedanken zu bringen, aber wirklich besser ging es ihm dadurch nicht. Er lebte zwar wieder sein Leben, aber er merkte auch, das ihm seine Geliebte noch immer fehlte. Zudem war Degolburg langsam in einem jämmerlichen Zustand und viele hatten das Dorf bereits verlassen. Auch Daar hielt es nicht länger in dem Dorf aus und verließ es, um sich irgendwo anders niederzulassen. Seinem guten Freund hinterließ er nur einen Brief, in dem er sich mehr oder weniger für seine versuchte Hilfe bedankte und ihm erklärte, wohin er gehen würde. Dieser ließ dies allerdings nicht auf sich sitzen und somit verließ auch er Degolburg, um Daar zu folgen. Wie durch einen Zufall trafen sie sich in Lysee wieder und noch immer schien es Daar nicht besser zu gehen. Der Verlust seiner Geliebten saß tief und er hatte den Sinn des Lebens verloren. Dennoch würde er niemals für immer von dieser Welt verschwinden können und müsste so für immer leiden. Sein Freund versuchte noch immer ihn auf andere Gedanken zu bringen, was ihm auch ganz gut gelang, bis eines Nachts Sylvia auf einmal auftauchte. Der Teufel schien sein Spiel nicht mehr mit ihr spielen zu wollen und so fühlte sie sich wieder zu Daar hingezogen.
 

 

 

Time, it needs time
To win back your love again
I will be there, I will be there
Love, only love
Can bring back your love someday
I will be there, I will be there

I'll fight, babe, I'll fight
To win back your love again
I will be there, I will be there
Love, only love
Can break down the walls someday
I will be there, I will be there

If we'd go again
All the way from the start
I would try to change
The things that killed our love
Your pride has built a wall so strong
That I can't get through
Is there really no chance
To start once again
I'm loving you

 

Try, baby, try
To trust in my love again
I will be there, I will be there
Love, our love
Just shouldn't be thrown away
I will be there, I will be there
If we'd go again

All the way from the start
I would try to change
The things that killed our love
Yes, I've hurt your pride and I know
What you've been through
You should give me a chance
This can't be the end
I'm still loving you

I'm still loving,
I need your love
I'm still loving you

 

 

 

 

 

 

Doch Daar, der versucht hatte mit dem Verlust zurecht zu kommen, hatte sich schließlich selbst mit einem Zauber belegt, der ihm jede Erinnerung an Sylvia und alles was mit ihr zutun hatte nahm. Er wollte endlich nicht mehr von dieser Frau abhängig sein, die ihn schon fast gezähmt hatte. Sie wollte es zuerst nicht wahrhaben, dass er sie vergessen hatte und versuchte ihn dazu zu bringen, dass er sich wieder erinnerte - doch es half alles nichts. Schließlich griff sie zu ihrer Waffe und wendete sich gegen ihn - ihrem Geliebten und Meister. Dass dies nicht gut ausgehen konnte, war von vornherein klar gewesen, doch sie hatte gehofft das er sich dadurch wieder an sie erinnern würde. Leider hatte sie sich in ihm getäuscht und schon nach einem kurzen Kampf hatte er sie entwaffnet und in die Enge getrieben. Sie versuchte sich zwar weiterhin zur Wehr zu setzen, aber schlussendlich musste sie einsehen das sie gegen ihn keine Chance hatte. Das Ende kann sich wohl jeder denken und so finden sich in den Aufzeichnungen auch keine weiteren Angaben zu jener schicksalshaften Nacht.Nach dieser Tat verlaufen sich die Spuren des Dämonen im Sande. Einige Bewohner dieser Welt berichten, dass Daar wieder in seine eigene Welt verschwunden ist, um das Erbe seines Vaters anzutreten. Andere wiederum behaupten, das der Sohn des Todes noch immer irgendwo da draußen ist und für Angst und Schrecken sorgt - aber genau weis das niemand. Sicher ist nur, dass er wegen des Fluches niemals zur Ruhe kommen wird und Zeit seines Untotenlebens dazu verdammt ist, seinen Bruder aufzuspüren und zu töten. Auch von diesem verlaufen sich jegliche Spuren im Sand und keiner weis genaues über ihn - selbst die Familien der Brüder wollen dazu keine Angaben machen oder sind teilweise nicht aufzufinden.

 

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~†~ GESCHICHTLICHES ~†~

 

 

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~~ Anbeginn der Finsternis und des Lichtes ~~

 

 

In einer stürmischen Gewitternacht sollte sich das Schicksal der ganzen Welt ändern, denn dieses sollte bald in die Hände eines neuen Lebens gelegt werden. Cynthia (Engel) brachte einen wundervollen Sohn (Kind der Finsternis) zur Welt und Zacharias (Schattendämon) schmiedete schon früh Pläne für dessen Zukunft. Doch als Cynthia hinter diese kam entschied sie sich ein zweites Kind (Kind des Lichtes) zu bekommen, das sie allerdings mit Medarius (Hundedämon) zeugte. Beide Kinder wuchsen zusammen auf und niemand erfuhr, dass nicht beide Kinder den gleichen Vater hatten.



Dies ist der Beginn einer Geschichte. Einer Geschichte die grausamer und doch wunderlicher
nicht sein könnte.
Einer Geschichte, die noch immer kein Ende gefunden hat.

 

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~~ Obscurus mors Zacharias ~~

 

 

 

 

Zacharias war einst ein gefürchteter Schattendämon, der sich seine eigene Welt erschaffen hatte. Diese trägt den Namen Scherbenwelt und er war ihr Herrscher. Wie alle Herrscher versammelte auch Zacharias viele Völker unter sich, wenngleich sie ihm nicht alle freiwillig folgten. So zählten einige Stämme von Orks, Trollen, Untoten und Dämonen zu seinen treuen Untertanen. Aber auch Elfen, Menschen, Nagas und andere Wesen, denen man in der Menschenwelt wohl kaum über den Weg laufen dürfte, gab es in der Scherbenwelt und einige von ihnen folgten Zacharias unfreiwillig. Besonders mit den Elfenvölkern hatte er einige Probleme, denn diese folgten der Finsternis nur widerwillig und es brauchte einiges an Gewalt bis auch sie ihm nicht mehr im Weg standen.

Um diese Völker allerdings alle unter Kontrolle zu behalten, brauchte es viel Macht und davon hatte Zacharias reichlich, was er Aufmüpfigen auch immer wieder gerne unter Beweis stellte. Für jeden anderen Herrscher mochte es vielleicht zu anstrengend sein, sich um fast alles selbst kümmern zu müssen, aber Zacharias war anders. Er liebte es mit Gewalt zu herrschen und es kam nur selten vor, das er sich nicht um Abtrünnige kümmerte. Doch auch seinen treuen Untergebenen ließ er genügend Spaß und so hatte das Licht in seiner Welt kaum Platz.

Dennoch gab es ein Volk, das sich ihm bis zuletzt widersetzte: Hundedämonen. Diese standen unter der Führung von Medarius - ihrem Gott. Zacharias wusste um die Stärke von Medarius und das alleine hatte wohl auch den Grund, wieso er ihm gegenüber nicht unüberlegt handelte und ihn und seine Brut mehr oder weniger in seiner Welt duldete. Trotzdem verging kein Tag, an dem er nicht darüber nachdachte, wie er auch noch ihn und sein Volk unterdrücken könnte und das kleine Fünkchen an Licht aus seiner Welt vertreiben könne.

Natürlich gab es auch noch andere Götter, aber diese waren schlau genug, sich dem Schattendämon nicht zu offenbaren und ihn herauszufordern - nicht einmal der Gott der Menschen mischte sich in seine Handlungen ein. Jedenfalls war es für eine lange Zeit so, bis eines Tages ein Engel in der Scherbenwelt gesichtet wurde. Nicht das man diese Wesen wirklich kannte, aber hier und da hatten die Bewohner der Scherbenwelt von diesen Lichtwesen gehört und nun hatten diese wohl auch den Weg in diese triste Welt gefunden.

So war es schließlich Cynthia, die sich Zacharias offenbarte und von Anfang an wollte der Schattendämon sie besitzen, weshalb er sie schließlich zu seiner Gefährtin machte. Der Gott der Menschen hatte sie zum Ausgleich in Zacharias Welt geschickt, um den Lebewesen jener Welt das Licht zu bringen und für Gleichgewicht zu sorgen. Doch hier meinte es das Schicksal anders und es geschahen Dinge, die sich keiner vorher auch nur zu träumen gewagt hatte.

 

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~~ Lichtkriegerin Cynthia ~~

 

 

 

 

Cynthia war eine der 7 Lichtkriegerinnen Gottes, sein verlängerter Arm und seine treusten Anhänger. Wie jede der Lichtkriegerin beherrschte sie die Lichtmagie in Perfektion und war ein Wesen von reinem Licht. Allerdings kann man diese Kriegerinnen nicht mit Engeln oder anderen Lichtgestalten vergleichen. Denn sie waren dazu auserkoren, mit ihrem Leben das Schicksal der Welt mit zu bestimmen. Und schon seitdem Cynthia die Anführerin der Lichtkriegerin war, wusste sie, was ihr vorbestimmtes Schicksal war.

Ihre Aufgabe, die ihr wie jede Kriegerin des Lichtes von einem Orakel vorhergesagt wurde, lag darin, an Zacharias’ Seite dafür zu Sorgen, dass dieser nicht zu mächtig wird und die ganze Welt in Schutt und Asche legt. Es war ihre Bestimmung, dass sie ihn mit ihrer Schönheit in ihren Bann zieht und er sich in sie verliebt. Cynthia hat sich wie jede Kriegerin des Lichtes ihrem Schicksal gebeugt und eines stand schon immer fest - wenn jemand dem Schattendämon ebenbürtig war und ihn beeinflussen konnte, dann nur Cynthia, die Schönheit des Lichtes.

Und so beugte sie sich ihrem Schicksal und ging in die dunklen Lande, wo sie den Schattenlord aufsuchte. Das Orakel des Schicksals hatte ihr genau den Zeitpunkt und den Ort des Treffens durch die folgenden Worte verraten. "Wenn sich der Mond voll und rot von dem Blut seiner Opfer im See der Gezeiten spiegelt, wirst du ihn erkennen, den Fürst der Finsternis, auf seinem schwarzen Ross. Mit glühend roten Augen und einer Aura, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen kann, wird er dich mustern und zu seiner Gefährtin auserwählen."

Wie das Orakel es prophezeit hatte, traf die Kriegerin des Lichtes auf den Schattenlord. Es war Schlag Mitternacht und der Mond war voll, wie das Schild eines Kriegers. Er erstrahlte in blutroter Farbe auf dem Firmament und tauchte die Wälder um den See der Gezeiten in ein düsteres Licht. Sich ihrer Schönheit und Ausstrahlung bewusst seiend, stand sie kniehoch im Wasser des Sees, ihre Flügel weit von sich gesteckt und blickte genau in die glühenden Augen von Zacharias. Dieser war vom ersten Moment an gefangen von der Ausstrahlung dieses wundervollen Wesens und auch wenn sie ein Wesen des Lichts war, musste er sie einfach besitzen.

So geschah es, dass Zacharias die Lichtkriegerin Cynthia zu seiner Gefährtin machte. Sie hatte schon immer großen Einfluss auf ihn, auch wenn er sich sicherlich nicht von ihr lenken lies. Doch selbst das Schicksal spielt einem oft böse Streiche. Und dieses Mal sollte es das Schicksal nicht gut mit den Kriegerinnen des Lichtes meinen.

 

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~~ Hundegott Medarius ~~

 

 

 

Medarius war der personifizierte Hundegott und der Bruder von Zacharias. Er war keiner der gewöhnlichen Hundedämonen, sondern der Obsterste von ihnen, dessen Aufgabe es war, die Menschheit vor dem Übergriff der Dunkelheit zu bewahren. Und genau weil dies seine Aufgabe war, war er der größte und gefährlichste Widersacher des Schattendämons. Diese waren sich beinahe ebenbürtig, doch keiner hat sich je dem anderen gestellt, da keiner von beiden mit Sicherheit sagen konnte, die Oberhand zu gewinnen und siegreich aus dem Kampf hervorgehen zu können.

Eines Nachts, als Medarius auf einem seiner Streifzüge war, traf er auf die Lichtkriegerin Cynthia und schon bald sollte er erkennen, dass dieses Treffen wohl schicksalhafter nicht sein konnte. Die Lichtkriegerin, die sich ihm auch als solche zu erkennen gab, kam mit der Bitte zu Medarius einen Sohn mit ihm zu zeugen. Denn sie hatte vom Orakel des Schicksals erfahren, dass Zacharias wohl für ihren ersten Sohn schon finstere Pläne schmiedet. Und damit diese nicht in die Tat umgesetzt werden können, musste sie für ein Gegengewicht sorgen - für ein Kind des Lichtes.

Auch weil Medarius sich für die Sicherheit der Menschen verantwortlich sah, willigte er ein und so geschah es, dass unter diesem schicksalhaften Mond die Nacht langsam zu Ende ging, in der beide ein Kind zeugten. Am nächsten Morgen trennten sich die beiden wieder, doch Cynthia verschwieg dem Hundegott, dass sie eben mit dieser Nacht sein Schicksal geschmiedet hatten. Er würde durch diese Nacht seinem Schicksal nicht mehr entkommen können. Medarius selber hat die Lichtkriegerin nur schweren Herzens wieder gehen lassen und auch er verschwieg ihr, dass er wohl sehr genau wusste, was mit ihm geschieht, falls er ihr die Bitte gewähren sollte.

Der Wind spielte mit seinem langen, weißen Haar als er auf einer Klippe stand und zum Mond hinauf sah. Er wusste sowohl, dass sein Sohn bei seinem Erzfeind in dem Glauben, dieser sei sein Sohn, aufwachsen würde, als auch, dass Zacharias, sollte er je dahinter kommen, wer mit seiner Frau dieses Kind gezeugt hat, ihn zum Kampf herausfordern würde. Stillschweigend wendete sich der Hundegott wieder von dem Mond ab und ging zurück, woher er gekommen war, seinem Schicksal entgegen, dem er nun nicht mehr entgehen konnte.

 

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~~ Pfad in die Finsternis ~~

 

 

Daar und Setsuna wurden von Zacharias in dem Glauben aufgezogen, dass beide seine Söhne seien. Dass Setsuna seiner Mutter sehr ähnlich war, wurde Zacharias in der ersten Sekunde klar, als er ihn gesehen hatte. Er war wie sie ein Wesen des Lichtes, aber noch immer sein Sohn und auch in ihm würde ein Teil des Schattenlords schlummern. Doch Zacharias war sich zu dieser Zeit nicht bewusst, dass seine Vermutungen nicht zutreffen würden, denn Setsuna war nun einmal der Sohn einer Lichtkriegerin und eines Hundegottes - er war der Sohn des Lichtes.

Auch weil Zacharias sofort klar wurde, dass Daar ihm mehr ähnelte als Setsuna legte er das Augenmerk der Ausbildung und all seine Pläne und Hoffnungen in dessen Hände. Er lehrte Daar all das, was er sich selber in all den Jahrtausenden an Wissen und Fähigkeiten angeeignet hatte. Und mit jedem Tag und jeder Minute schien Daar immer mehr der dunklen Seite zu verfallen. Er wurde seinem Vater immer ähnlicher, nicht nur von den Fähigkeiten her, auch der Charakter des Schattendämons übertrug sich auf ihn. Und ebenso wie sein Vater wollte Daar nur eines - Macht.

Gerade für Macht war Daar bereit, alles zu tun. Er folgte seinem Vater auf all seinen Streifzügen und wurde von ihm schon früh, vielleicht zu früh, in die Kunst der Schwarzen Magie eingeführt. Dies schien seine Seele ebenso wie die seines Vaters zu verfinstern und für andere unerreichbar zu machen. Nur an einem interessiert, folgte er seinem Vater aufs kleinste Wort, nur um noch mächtiger und stärker zu werden. Immer weiter führte ihn sein Weg in die Finsternis, die ihn zu umgeben und nie wieder loszulassen schien.

 

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~~ Kampf um Leben und Tod ~~

 

 

Zacharias wurde immer mehr bewusst, dass sein Sohn Setsuna immer mehr auf die Seite des Lichtes zu gleiten schien. Auch wenn er seiner Mutter sehr ähnlich sein sollte, der Sohn eines so mächtigen Schattendämons musste doch einen Funken Finsternis in sich tragen. Langsam aber doch machte sich Misstrauen in Zacharias breit und er beschloss den Rat einer Hexe einzuholen. Diese war Zacharias nicht unterstellt, denn sie gehorchte niemanden. Sie war sehr mächtig und schon mehrere Jahrtausende alt, weswegen sie die Schwarze Magie wohl beinahe besser kannte als der Schattendämon selber. Doch auch schien diese Person eine mystische Aura zu umgeben, die Zacharias nie wirklich einschätzen konnte.

Doch die Bitte, mit der Zacharias zu ihr kam, ließ sich die Hexe einiges kosten. Sie nahm Zacharias das Versprechen ab, dass Zacharias wenn er einmal sterben sollte einen Teil seiner Macht der Hexe zur Verfügung stellt. Der Schattendämon glaubte nicht daran, je zu sterben, war ihm doch keiner auf dieser Welt ebenbürtig. Also willigte er in dem Glauben ein, dass das wohl das beste Geschäft seines Lebens werden würde. Doch er wusste nicht einmal Ansatzweise, wem er da eben seine Macht zugesprochen hatte.

Also erfüllte die Hexe seine Bitte und sah in die Vergangenheit. Mit Hilfe von Setsuna und Cynthias Blut sah sie genau, wessen Sohn in dieser schicksalhaften Nacht das Licht der Welt erblickte. Sie sah Cynthias Ehebruch mit dem Hundegott und teilte dies dem Schattendämon mit. Rasend vor Wut, dass seine Frau ihn betrogen und hintergangen hatte, und das auch noch mit seinem größten Erzfeind ließ ihn vor Wut fast ausrasten. Doch noch bevor er die Hexe verließ um sich an Medarius zu rächen, erinnerte sie diesen an sein Versprechen: das Versprechen einen Teil seiner Macht, sollte er je sterben ihr zur Verfügung zu stellen.

Zacharias machte sich sofort auf den Weg zu dem Hundegott. Rasend vor Wut über dessen Unverfrorenheit einfach ein Kind mit seiner Frau zu zeugen, suchte er diesen auf und forderte was ihm zustand - einen Kampf auf Leben und Tod.

Medarius hatte geahnt, dass Zacharias eines Tages hinter Cynthia und sein Geheimnis kommen würde. Doch er hatte die Hoffnung nie aufgegeben, dass dieser Tag nie kommen würde. Doch das war der Preis für die Wahrung des Gleichgewichtes. Und Medarius hatte in der Nacht, in der er neben Cynthia lag und ihre Körper verschmolzen sind, sein Schicksal wissentlich besiegelt. Das war der Preis den er bereit war zu zahlen, um die Menschheit vor der wachsenden Macht des Schattendämons zu schützen. Nun war Zacharias erschienen, um diesen Preis einzufordern und sich seine Rache zu nehmen.

Wie diese Rache aussah, wusste der Hundegott, als er sein Schwert zog und sich dem Kampf mit Zacharias stellte. Lange und erbittert kämpften die beiden gegeneinander. Medarius mit der Besonnenheit und Ruhe eines Gottes und Zacharias mit der Unerbittlichkeit und rasenden Wut eines Schattendämons. Das Ende dieses Kampfes war erst nach Stunden abzusehen und kam weder für Zacharias noch für Medarius überraschend. Der Hundegott starb durch die Hand des Fürsten der Finsternis, mit einem seeligen Lächeln auf den Lippen und den Griff um das Schwert, das ihn eben durchbohrt hat. Seine letzten Worte hallten noch lange in Zacharias' Gedächnis nach und diese sollten auch den Tod seiner Perle besiegeln.

Noch während das Blut des Hundegottes von Zacharias' Schwert tropfte machte er sich auf den Weg zu Cynthia, um auch ihr Vollstrecker zu sein. Er musste sie bestrafen, egal wie sehr er sie je geliebt hat, aber dieses Verhalten konnte er nicht ungesühnt lassen. Und wenn er mit ihr fertig war, würde auch Setsuna seinem richtenden Schwert nicht entgehen, denn er war der Sproß des Gottes, der sein größter Widersacher gewesen ist.

So zog er auf der Suche nach Cynthia mordend und wütend durch das Land, wusste er doch genau, dass diese bei seinen Taten nicht einfach nur zusehen kann und wenn er sie nicht finden würde, würde sie zu ihm kommen um sich ihm in den Weg zu stellen.
Zacharias sollte nun erfahren, wie sehr er seine Frau einerseits unterschätzt hat und andererseits doch gut zu kennen scheint.

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~~ Rettung des Gleichgewichtes ~~

 

 

Nach dem Tod des Hundegottes schien sich nun niemand mehr Zacharias Macht stellen zu können. Jeder der ihm in die Quere kam, tötete er schon beinahe spielerisch und durch Cynthias Untreue hatte auch sie keinen Einfluss mehr auf den Schattendämon. Er wusste, dass seine Perle ihn mit seinem Todfeind hintergangen hatte und dass er noch dazu einen seiner Söhne in dem Irrglauben aufgezogen hatte, er träge auch sein Erbe in sich. Wutentbrannt über diese Erkenntnis zog er durch das Land und hinerließ nur ein Meer aus Verwüstung und Zerstörung.

Cynthia war noch immer eine Kriegerin des Lichtes. Durch ihren Fehler hat sie das Schicksal der Welt anscheinend besiegelt. Auch weil sie anscheinend in ihrer Aufgabe versagt hatte, standen ihr weder Gott noch eine der anderen Lichtkriegerin bei. Es gab nur noch eines für sie zu tun, um ihre Seele zu retten: sie musste verhindern, dass Zacharias noch mächtiger wurde. Sie musste sich ihm in die Quere stellen und ihn töten, auch wenn das bedeuten sollte, dass sie ihrem Leben als Lichtwesen ein Ende setzt.

Und so geschah es auch. Zacharias sah sich auf einmal seiner Frau gegenüber. Diese zog ihr Lichtschwert und forderte ihn auf, seinen Zug des Hasses und der Dunkelheit zu beenden. Was danach geschah, sollte die Welt bis in die Grundzüge erschüttern. Es folgte ein Kampf zwischen der Anführerin der Lichtkriegerinnen und dem Fürst der Finsternis. Tagelang kämpften diese und keiner von beiden schien dem anderen zu unterliegen. Niemand wollte sich dem anderen unterwerfen oder aufgeben. Die wilde Entschlossenheit des Lichtes und die unbändige Zerstörungswut der Finsternis schienen sich ebenbürtig zu sein.

Doch irgendwann nimmt auch der schrecklichste Kampf ein Ende. Und dieser Kampf sollte zu einem Ende kommen, das keine von beiden Seiten erwartet hatte. Cynthia schaffte schon mehr tot als lebendig ihr Lichtschwert in Zacharias Bauch zu rammen. Dieser sank laut röchelnd und sterbend in ihre Arme und obwohl es nie ihre Bestimmung gewesen war, hatte Cynthia den Schattendämon doch geliebt. Das alles wurde ihr erst klar, als dieser sterbend in ihren Armen lag und sie nichts mehr tun konnte außer ihn in ihren Händen zu halten. Verstoßen von Gott, gehasst von ihrem Mann und verabscheut von ihren Kindern blieb sie bei ihm, bis der letzte Hauch Leben aus seinem Körper wich.

Doch so schnell gab der Schattendämon nicht auf. Er wollte die Welt nicht verlassen, ohne seine Perle mit sich zu nehmen. Ob nun aus Liebe oder weil er sie nicht am Leben lassen wollte, hob er sein Schwert und durchbohrte mit dem letzten Funken Leben in seinem Körper ihr Herz. Cynthia und Zacharias starben zusammen und die Erschütterung ihres letzten gemeinsamen Aufschreis sollte das Land lange noch in seinem Bann halten. Ob Cynthia deswegen in den Tod gegangen ist, weil sie ihrem Mann folgen wollte oder weil sie in ihrer Existenz keinen Sinn mehr gesehen hat, das weiß nicht einmal das Orakel des Schicksals.

Die Kriegerinnen des Lichtes beweinten lange den Fall ihrer Anführerin und die Welt der Schatten sollte lange keinen so mächtigen Schattendämon mehr sehen.

 

Doch wie sagt man so schön?
Wie der Vater, so der Sohn.


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~~ Fluch der Unendlichkeit ~~

 


Daar und Setsuna waren beide über den Tod ihrer Eltern wohl schneller hinweg gekommen, als sie selber gedacht haben. Zusammen sind sie lange durchs Land gezogen, waren sie beide doch die einzigen, die von ihrer Familie übrig geblieben sind. Das Gebrüderpaar hat zusammen den Platz von Zacharias eingenommen, auch wenn Setsuna als Sohn des Lichtes und Daar als Sohn der Dunkelheit nicht Gegensätzlicher hätten sein können. Auch wenn sie sich nie sonderlich geliebt haben, wie das unter Geschwistern üblich war, haben sich ihre Wege lange nicht getrennt. Bis zu jenem verhängnisvollen Kampf, den beide anfangs Seite an Seite bestreiten sollten und dessen Ausgang sie für immer ruhelos gegeneinander kämpfen lassen sollte.

Ein gefährlicher und auch verrückter Magier suchte das Land heim und gefährdete die Macht der Gebrüder. Dies konnten beide nicht zulassen und Daar schien derjenige zu sein, der Setsuna dazu überredete, sich dem Magier zusammen zu stellen. Zusammen waren sie mächtiger als sonst wer, verkörperten sie doch die Gegensätze und doch waren sie durch ihr Blut verbunden. Gemeinsam stellten sie den Magier und töteten ihn, auch wenn das ihr letzter gemeinsamer Kampf auf der selben Seite sein sollte.
Mit seinem letzten Atemzug verfluchte er das Brüderpaar, während Daar, besessen von dem Gedanken noch mächtiger zu werden, die Seele des Magiers in sich aufgenommen hat. Er verfluchte sie auf ewig zu Leben und während sie ihr unendliches Leben dahinfristen immer wieder gegeneinander zu kämpfen und wiedergeboren zu werden. Auf alle Ewigkeit sollten der Sohn des Lichtes und der Sohn des Todes Feinde sein. Ihre Kämpfe und ihr Hass sollten das Land immer wieder von Neuem erschüttern und nie ein Ende finden.

Und der Fluch des Magiers erfüllte sich auch. Die Brüder fingen an sich zu Hassen und gegeneinander zu kämpfen. Doch noch schien es unausgeglichen zu sein, hatte Daar doch durch die Seele des Magiers einen mächtigen Verbündeten auf seiner Seite. So sah sich Setsuna gezwungen, seinem Bruder aus dem Weg zu gehen, bis er ebenfalls an dessen Stärke herankommt. Dafür ist er durch das Land gezogen, auf der Suche nach einer Möglichkeit, Daar ebenbürtig zu werden, wenn nicht sogar mächtiger als dieser.

Was jedoch keiner der beiden Brüder je erfahren sollte ist, dass deren Vater, der Schattendämon Zacharias damals dafür gesorgt hat, wenn auch unbewusst, dass das Gleichgewicht gewahrt wird - indem er einen Teil seiner Macht einer gewissen Hexe zugesprochen hatte.

 

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~~ Die Hoffnung stirbt zuletzt ~~

 

 

Setsuna zog durch das Land und musste untätig zusehen, wie sein Bruder immer mächtiger wurde und das Land in Angst und Schrecken versetzt hat. Es schien eine aussichtlose Situation zu sein, denn egal wo er auch suchte und was er auch tat, Daar schien ihm immer einen Schritt vorraus zu sein und immer mächtiger zu werden. Und als der Sohn des Lichtes schon beinahe jegliche Hoffnung aufgegeben hatte, seinem Bruder Einhalt gebieten zu können, traf er auf eine wunderschöne, junge Frau, die er wohl nie vergessen wird.

Diese Frau nannte Setsuna weder ihren Namen, noch woher sie ihn kennt. Sie schien jedoch alles über ihn zu wissen. Auch ihre Rasse war Setsuna ebenso unbekannt wie ihre Aura, die mehr als mysteriös war. Das einzige was sie zu ihm sagte war:


"Sohn des Lichtes, nimm dies hier an dich. Es ist die Kraft die du benötigst um das Gleichgewicht zu wahren. Um dem Sohn des Todes Einhalt gebieten zu können."


Mit ihren Worten reichte sie ihm eine Kristallkugel, in der eine Macht zu wohnen schien, die unbegreiflich schön und doch zugleich gefährlich war. Es war der Teil der Kräfte seines Stiefvaters, die er der Hexe damals im Gegenzug zu einer Vorhersage zugesprochen hatte. Diese Hexe war niemand geringeres gewesen, als das Orakel des Schicksals, das mit ihrem Eingreifen Cynthias Fehltritt wieder gut machte. Denn sonst hätte Zacharias auch so erfahren, dass Setsuna nicht sein Sohn ist und dann wäre seine Kraft verloren gegangen.

Ebenso geheimnisvoll wie diese Begegnung, war auch das was danach geschah. Die wunderschöne Frau mit der unheimlichen und doch reinen Ausstrahlung verschwand ebenso plötzlich wie sie gekommen war. Nur ihre Worte hallten noch lange in dem Teil des Waldes auf, in dem Setsuna sie getroffen hatte:


"Sohn des Lichtes, gebiete dem Sohn des Todes Einhalt. Wahre das Gleichgewicht."


Setsuna spürte wie die Macht der Kugel in seine Hände drang. Diese wohl bekannte Kraft breitete sich langsam in ihm aus und wurde immer stärker. Das Orakel hatte ihm die Kräfte seines Stiefvaters überreicht, mit dessen Hilfe er sich nun endlich seinem Bruder stellen konnte, um ihm Einhalt Zugebieten. Um ihn die Stirn zu bieten und dem Morden und Brandschatzen ein Ende zu setzen. Wie es sich seine Mutter von ihm gewünscht hätte.

Und so nahm Setsuna sein Schicksal an. Der Sohn des Lichtes machte sich seitdem auf den Weg um seinen Bruder zu suchen und ihm vom dunklen Pfad abzubringen. Und wenn er dies nicht vollbringen konnte, würde ihm keine andere Wahl bleiben, als ihn zu töten. Oder er selber würde durch dessen Hand sterben, wie einst sein richtiger Vater, der Hundegott Medarius durch die Hand des Schattengottes getötet wurde.

Ob sich das Schicksal wiederholt? Wird der Schattendämon, nun verkörpert von Daar über den Gott, verkörpert durch den Sohn des Lichtes, Setsuna wieder obsiegen? Oder wird die nächste Generation einen besseren Weg finden?

 

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~~ Der Pfad durch die Finsternis ~~

 

 

Daar wütete bei seinem Weg durch die Welt genau so wie sein Vater. Kein Dorf, keine Stadt, einfach nichts und niemand war vor ihm sicher. Er verbreitete Angst und Schrecken zusammen mit seinem Cousin Hyuga, der seinen Weg eine Weile geteilt hatte. Zusammen waren sie berüchtigt und gefürchtet und dies führte dazu, dass das Geschlecht der Hundedämonen, das schon immer als Geschlecht der Beschützer der Menschen galt, verhasst und gefürchtet wurde. Diese beiden Cousins sorgten dafür, dass die Welt immer mehr in die Finsternis zu stürzen drohte.

Auf ihren Streifzügen begegneten sie vielen Wesen, doch egal ob Dämonen oder Engel, nichts und niemand konnte den beiden einen Stein in den Weg legen oder sie von ihrem Weg abbringen. Daar wurde von seiner Machtbesessenheit immer mehr eingenommen, so dass dieser auch langsam seine Freude am Leid der Menschen fand. Hyuga hingegen wurde es irgendwann langweilig, sich an Menschen und kleinem Gewürm die Finger schmutzig zu machen und er trennte sich von Daar. Die beiden gingen getrennte Wege, wobei Daar weiter brandschatzend und auf der Suche nach noch mehr Macht durch das Land zog, Hyuga sich aber viele Jahrtausende zurückgezogen hat.
Lange werden die Cousins nichts voneinander hören, bis sie sich wieder treffen werden.

Daar kam auf seinen Streifzügen in das Dorf Degolburg. Hier schien er sich nieder zu lassen und nahm die wachsende Bedrohung durch seinen Bruder nicht wirklich ernst. Dieser folgte ihm natürlich in das Dorf und nun stehen sich die beiden gegenüber. Ob es jedoch zu einem ebenso unerbittlichen Kampf kommen wird, oder ob die Geschwister einen anderen, gemeinsamen Weg finden, das steht wohl nicht einmal in den Sternen des Abendhimmels geschrieben.


Sondern das liegt ganz alleine in ihren Händen.
 

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~~ Die Wächterinnen der Dunkelheit und des Lichts ~~

 

 

Presea, die Frau von Setsuna war ebenso wie Sylvia, die Frau von Daar, dazu bestimmt, mit dem Schicksal des jeweiligen Mannes tiefer verbunden zu sein, als es normal üblich ist. Sie wurden dazu bestimmt, die Wächterinnen der Schwerter zu werden, die Daar und Setsuna bald erschaffen würden. Presea, die schon lange Sylvia's Freundin gewesen war, bevor sie sich in Setsuna verliebte, war die Wächterin seines Schwertes Sikanda. Und ebenso wie diese war auch Sylvia die Wächterin von Daars Schwert Dakansi.

Da Setsuna und Daar dazu verflucht waren, auf ewig gegeneinander zu kämpfen und immer wieder von Neuem zum Leben erweckt zu werden, schufen sich beide mächtige Schwerter. Doch daraus resultierte ein Problem: Wer sollte diese schützen, sollten die Brüder wieder einmal den Tod finden? Und genau hier vollführte das Schicksal wieder einen Schachzug und die Gebrüder vertrauten ihren Frauen die Schwerter an. Und genau wie die verhassten Brüder waren auch die Freundinnen sich nie wirklich ähnlich, was es dem Schicksal seine Entscheidung wesentlich leichter machte.

Wenn also einer der beiden oder gar beide zusammen wieder einmal sterben sollten, würden sich die Schwerter wieder auflösen. Die Wächterinnen sollten so lange über deren Macht ihre schützende Hand halten, bis die Brüder wieder zum Leben erweckt wurden. Wenn dies geschah, erschufen sie die Schwerter wieder neu und der Kreislauf schließt sich wieder. Es ist wie ein Teufelskreis, aus dem es kein Entrinnen zu geben schien.

Doch die Wiederherstellung der Schwerter war mühsam und auch sehr kräfteraubend, weswegen die Wächterinnen gelernt haben, die Schwerter während des Todes eines der Brüder zu führen. Anfangs konnten sie deren unbändige Macht nicht kontrollieren und oft, wenn sie von dem Geist der Schwerter besessen waren, waren sie ebenso wie die Brüder dazu verdammt, gegeneinander zu kämpfen. Doch die Macht der Schwerter schützt auch die Wächterinnen, weswegen diese ebenso unsterblich wurden.

 

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~~ Endgültiger Tod oder nur die Ruhe vor dem Sturm? ~~

 

 

Nachdem Daar Dermodos getötet hatte, zog sich der Sohn des Todes aus Lysee zurück. Warum kann keiner so genau sagen, aber vielleicht ist er nun derjenige, der seinem Bruder aus dem Weg zu gehen versucht. Denn niemand kann sagen, ob nach Dermodos Tod der Fluch noch eine Wirkung hat und Daar wäre sicherlich nicht sehr scharf darauf, dies herauszufinden. Doch wer Dermodos kennt, weis das dieser einen Weg finden wird, um erneut in die Welt der Sterblichen zu kommen und dann können sich Daar und Setsuna sicher sein, das sie keine ruhige Minute mehr vor ihm haben werden. Um sich etwas Ruhe und Erholung nach dem Kampf zu gönnen, legte er sich in seinen Sarg und versiegelte diesen mit einem mächtigen Zauber, sodass niemand seine Ruhe stören könnte. Einige Vampirjäger, die noch immer auf der Jagd nach ihm waren und jedem noch so kleinen Hinweis nachgingen, fanden den Sarg einige Tage später und noch immer schien er versiegelt zu sein. Hatte Daar sich etwa verschätzt und den Zauber für zu lange Zeit auf sich gesprochen? Denn eines war sicher - der Sarg wurde noch nicht wieder geöffnet. Die Vampirjäger waren sich jedenfalls sicher, das sich Daar in diesem “Gefängnis” befand und sie versuchten alles, um ihn dort herauszuholen und hinrichten zu können.

Jedoch war keiner der Jäger magisch begabt und einer nach dem anderen versagte, bei dem Versuch, den Sarg auch nur einen Millimeter zu öffnen. Der Versuch alleine sollte auch nicht ungestraft bleiben, denn Daars ewiger Begleiter Xerxes hatte sie schon eine ganze Weile beobachtet und nachdem sie noch immer nicht bereit waren, seinen Herrn in Ruhe zu lassen, fiel der Höllenhund über sie her und tötete einen nach dem Anderen. Keiner der Jäger konnte flüchten und fand sein Ende in diesem Raum. Heute - einige 100 Jahre später - zeugen nur noch die Reste ihrer Skelette von der Grausamkeit des Höllenhundes. Doch auch ein Höllenhund lebt nicht ewig und so verschwand er eines Nachts in einer Stichflamme von der Seite seines Herrn. In jener Nacht fanden zwei gefallene Elfen die alten Ruinen, die einst Daars Zuhause waren und entdeckten den wertvollen Sarg. Ob sie nun Glück hatten oder ob es Schicksal war, das sich Xerxes nicht mehr dort befand, weis niemand. Auch was die Elfen von dem Sohn des Todes wollen ist ungewiss, nur die Tatsache, dass sie zwischen all den Skeletten verharrten und auf die Auferstehung von Daar warteten, ist sicher.

Da dieser Ort aber alles andere als sicher war und noch immer Gefahr bestand, das auch andere nach dem Sarg suchen würden, beschlossen die beiden Schwestern den Sarg an einen anderen Ort zu bringen. Seit diesem Tag verlaufen sich die Spuren ganz und keiner weis, wohin die beiden gefallenen Elfen mit dem Sarg Daars verschwunden sind. Auch der ehemalige Wächter Arthax - der ein Geschenk von Zacharias an Daar war - ist nirgends aufzufinden und war bei der Ankunft der beiden Schwestern nicht da gewesen, um auf seinen Herrn aufzupassen. Einige Berichte von Bauern besagen jedoch, sie hätten den eisblauen Drachen ab und an gesehen, wie er seinen Schatten über ihre Felder warf und in die Ferne flog. Sie behaupten, der Drache würde nach seinem Herrn suchen und nicht eher mit der Suche aufgeben, bis er ihn gefunden hatte und wieder beschützen konnte.

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~†~ Wichtige Personen ~†~

 

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~~ Hundegott Hyuga ~~

 

 

Charakter gehört nicht mir und ist somit

nicht zu haben.

Hyuga kennt er schon seit seinen Kindertagen und bis heute haben sie sich ihr freundschaftliches Verhältnis bewahrt. Früher waren sie oft zusammen unterwegs gewesen, um in den Dörfern für Chaos und Zerstörung zu sorgen, doch eines Tages war es Hyuga leid und so trennten sich ihre Wege. Zwar trafen sie sich einige hundert Jahre später wieder, doch auch da hatten sie nicht mehr viele Gemeinsamkeiten. Dennoch suchte Daar seinen Cousin gelegentlich auf, um sich mit diesem zu unterhalten und gelegentlich auch, um sich Ratschläge zu holen. Denn Daars Leben war nicht immer leicht gewesen und er hatte mit so einigen Höhen und Tiefen zu kämpfen. Seit dem Tag, an dem Daar jedoch verschwand, verschwand auch Hyuga von der Bildfläche und keiner hat je wieder etwas von ihm gehört. Vielleicht ist auch er wieder in seine alte Heimat zurückgekehrt, um sich dort seiner Aufgabe zu widmen. Denn es hatte einige Jahrtausende gedauert, bis er sich dieser gestellt hatte. Einst war sein Vater der mächtige Hundegott gewesen und nun lastete diese schwere Aufgabe auf seinen Schultern.

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~~ Fallen Angel Setsuna ~~

 

 

Daars Bruder

Rasse: Engel / vielleicht auch Hundedämon

Alter: einige 1000 Jahre

Charakter vor dem Fall: sanftes Wesen, freundlich, hilfsbereit

Charakter nach dem Fall: distanziert, ruhig, abweisend

Mag: seine Familie - Vater von mehr als 4 Kindern XD

Hasst: kann seinen Bruder nicht leiden - nicht nur wegen des Fluches

kann auch seinem Halbbruder Hyuga nicht viel abgewinnen

Gesinnung: rechtschaffend gut bis hin zu neutral

 

 

Sage ja, zu der Schattenwelt, in der das Dunkle sich erhebt...
Sage ja, zu der Einsamkeit, die sich in deine Seele quält....
Sage ja, zu dem Ring, in dem das Morgenrot versinkt...
Sage ja, zu der Saat, die sich an deiner Liebe stillt...

 

 

 

Charakter ist nicht zu haben.

Setsuna ist Daars Bruder und nicht immer kamen die Beiden miteinander aus. Denn ein Fluch machte das Zusammenleben unmöglich und sie waren auf ewig dazu verdammt, sich gegenseitig zu besiegen. Diesen Fluch verdanken sie einem mächtigen Zauberer, der sich ihnen eines Tages in den Weg stellte und sie vor seinem Tod bestrafte. Daar hatte mit allen Mitteln versucht, diesen Fluch irgendwie aufzuheben - ja es kam sogar dazu, das er Setsuna auf die dunkle Seite zog. Denn ihr müsst wissen, das Setsuna einst ein reiner Engel war und das Wort Gottes auf die Erde brachte. Doch je länger er auf der Erde verweilte, desto schwächer wurde sein Glaube, bis Daar ihn schließlich ganz brach und durch eine List in die Finsternis zog. Wie man einen reinen Engel zum Fallen bringt? Man erzählt ihm einfach, das er für viele den Tod bedeuten würde und schon rennt er zu seinem Herrn und versucht das Schlimmste zu verhindern. Doch der Herr bestrafte ihn für seine noch gar nicht begangene Tat und das war das Todesurteil für viele Engel. Danach verbannte man Setsuna aus dem Himmelsreich und er schloss sich Daar an. Dieser brachte ihm die schwarze Magie näher und versuchte endlich einen richtigen Krieger aus ihm zu machen. Leider war Setsuna nicht gerade willig und auch seine Familie versuchte alles, um ihn wieder auf den richtigen Weg zu bringen, weshalb Daar es wenig später aufgab und Setsuna gehen ließ. Was danach jedoch aus dem gefallenen Engel wurde, weis niemand.

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~~ Götterglanz Presea ~~

 

 

Charakter gehört nicht mir und ist somit

nicht zu haben.

Presea ist die Geliebte von Setsuna und schon immer stellte sie sich Daar in den Weg. Sie hassten sich nicht, aber es war Preseas Aufgabe geworden, nachdem sie durch Setsuna zu einem Engel wurde. Sie wurde auch zu einem wichtigen Verbündeten des reinen Engels und sollte eine Art magische Energiequelle für ihn werden. Denn während er sich immer wieder mit Daar duellierte und sein Leben ließ, kümmerte sich Presea darum, das er eines Tages zurückkehren konnte und seine Macht zurückbekam, die in einem Schwert versiegelt war. Doch auch um ihre Kinder musste sie sich kümmern, die Daar gelegentlich bedrohte, um die Familie unter Druck zu setzen und Setsuna endlich auf seine Seite zu ziehen. Doch gegen die Liebe konnte der Dämon nichts ausrichten und so überließ er ihnen Setsuna, ohne diesen weiter für sich zu beanspruchen. Was aus diesem und seiner Familie geworden ist, weis man ebenso wenig, wie bei den Anderen, die mit Daar enger in Verbindung standen. Doch sicherlich leben sie endlich irgendwo in Frieden und genießen ihr Leben - soweit es der Fluch erlaubt.

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~~ Klingentänzer Yamon ~~

 

 

Daars zweiter Sohn

Mutter: Sylvia

Zweitvater: Setsuna

Rasse: Vampir / Engel

Alter: einige 1000 Jahre

Charakter: sanftes Wesen, freundlich, starker Beschützerinstinkt

Mag: seine eigene kleine Familie - hat bereits eigene Kinder

Hasst: kann Daar nicht sonderlich leiden, Wesen die seiner

Familie etwas antun wollen

Gesinnung: rechtschaffend gut

Besonderheiten: kämpft mit 3 Schwertern :)

 

 

 

Charakter ist nicht zu haben

Yamon - der erstgeborene Sohn, der zwei Väter haben sollte. Denn zu erst war man sich nicht genau sicher, ob nun Hikari oder doch Daar der Vater seien. Später stellte sich jedoch heraus, das es viel komplizierter war. Denn nicht nur Daar kam für die Vaterschaft in Frage, sondern auch dessen Bruder Setsuna. Sicherlich klingt das alles ziemlich verwirrend, aber früher teilten sich die Brüder ein und den selben Körper. Wie genau das Zustande kam, weis heute niemand mehr, aber nachdem es den Beiden zu eng wurde und sie sich immer wieder um die Vorherrschaft stritten, trennten sie sich und jeder ging seinen eigenen Weg. Yamon hatte davon allerdings nicht sehr viel, denn die Beiden hatten keine Zeit für ihn und so wuchs er mehr oder weniger bei seinem Bruder Alastor auf, der ebenso wenig Aufmerksamkeit von den Eltern bekam. Eines Tages kam es jedoch zu einem fatalen Kampf, indem Yamon tödlich verletzt wurde und in den Armen seines Bruders starb. An jenem Tag waren zwei Vampirjäger nach Degolburg gekommen, die Yamons damalige Freundin töten wollten. Natürlich konnte dieser nicht dabei zusehen und versuchte sie zu beschützen - was eben tragisch ausging.
 

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~~ Malte Ver Leth ~~

 

 

erster Schüler von Daar

Charakter: freundlich, gelassen, ruhig, höflich

Rasse: Vampir der zweiten Generation

Alter:

Mensch: ca. 20 Jahre

Vampir: einige 100 Jahre

Mag: Bücher, Magie

Hasst: Gewalt

 

 

Charakter ist nicht zu haben.

Malte war einst ein gewöhnlicher Mensch der in einem kleinen Dorf Namens Mascarell lebte, doch dieses wurde eines Tages von Daar angegriffen. Nicht das sich die Dorfbewohner irgendwas zu Schulden kommen lassen haben, denn Daar sah dies nur als eine Art Zeitvertreib an und er hatte kein Mitleid mit den dort lebenden Menschen. Malte jedoch wollte sein Dorf beschützen und so lockte er Daar mit einer List davon. Leider hatte sich Malte über die Konsequenzen wenig Gedanken gemacht und als Daar ihn eingeholt hatte, stand er wie erstarrt da. Doch anstatt ihn zu töten, bewunderte Daar seinen Heldenmut und er machte ihn zu seinem ersten Schüler. Malte hatte die ersten Tage zwar versucht sich seinem neuen Schicksal zu entziehen, aber irgendwann sah er ein, das er keine Chance hatte und mit seiner neuen Situation leben musste. So lehrte Daar ihm die Künste der schwarzen Magie und Malte war ein sehr gelehriger Schüler, der dazu noch hochbegabt war. Und so kam es, das sich Malte dem Studium der Magie widmete und sein Schicksal endlich akzeptierte. Um noch stärker zu werden schickte Daar ihn in sein Reich, wo er von den besten Magiern weiter gefördert werden sollte.

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 ~~ Blutgieriger Alastor ~~

 

 

Charakter gehört nicht mir und ist

somit nicht zu haben.

Alastor ist der Sohn von Sylvia und einem anderen Mann gewesen, der schon vor seiner Geburt verschwunden war. Sylvia kümmerte sich um ihn und erst als sie Daar kennenlernte, bekam dieser wieder einen Vater - wenngleich dieser kaum Erfahrungen damit hatte. Und als schließlich Yamon geboren wurde, kümmerte sich Alastor um diesen. Die beiden Brüder waren seit dem unzertrennlich und fast jede Sekunde zusammen unterwegs. Als Yamon jedoch von zwei Vampirjägern getötet wurde, gab sich Alastor die Schuld dafür und verschwand aus Degolburg. Denn nicht nur er gab sich die Schuld, sondern auch Daar, der ihn über den Verlust seines eigenen Sohnes fast getötet hätte. Daar hatte sich zwar nie wirklich um die beiden Kinder gekümmert, aber dennoch traf ihn der Verlust schwer. Und noch ehe an diesem Tage die Sonne unterging, tauchte sich der Dorfplatz in ein dunkles Rot. Daar hatte die beiden Täter aufgesucht und sie seinen Zorn und Hass spüren lassen.

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~~ Ares de Saintclair ~~

 

 

Schüler von Daar

Rasse: Vampir der zweiten Generation

Charakter: gelassen, ruhig,distanziert

Alter: unbekannt

Mag: seine Schwester Lucrezia

Hasst: Personen, die seine Schwester anmachen

 

 

 

Charakter ist noch zu haben, auf

Wunsch auch mit Bio :)

Über Ares ist nicht sehr viel bekannt, da dieser ein recht zurückgezogenes Leben mit seiner Schwester Lucrezia geführt hatte. Sie lebten zwar in Daars Häuslichkeiten, aber dennoch sah man von ihnen nie viel. Das könnte vielleicht daran liegen, das die Beiden ineinander verliebt gewesen waren und den lieben langen Tag nur an das eine dachten. Daar wusste zum damaligen Zeitpunkt, als er sie zu seines Gleichen machte, natürlich nicht das sie ein Paar waren, aber es störte ihn hinterher auch nicht sonderlich. Er überließ sie einfach sich selbst und irgendwann verschwanden sie aus Degolburg.

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~~ Schattenrose Lucrezia ~~

 

 

Schülerin von Daar

Charakter: steht gerne im Mittelpunkt, eitel, unnahbar, eiskalt, distanziert

Rasse: Vampir der zweiten Generation

Alter: unbekannt

Mag: ihren Bruder Ares, Männern den Kopf verdrehen

Hasst: Vorschriften, wenn etwas nicht nach Plan läuft

Macken: Kontrollfreak

 

 

Charakter ist noch zu haben, auf Wunsch auch mit Bio :)

Auch über Lucrezia ist nicht viel zu finden, außer das sie wie auch Ares eine Schülerin von Daar gewesen ist. Sie gehörte zu der Sorte Frau, die einem Mann schnell den Kopf verdrehen konnte und so verfiel ihr wohl auch ihr eigener Bruder, wogegen sie nichts einzuwenden hatte. Trotzdem verließ sie mit diesem nicht die vier Wände ihres Zimmer. Vielleicht weil sie ganz genau wusste, das dieses Verhalten nicht im Dorf geduldet werden würde.

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~~ Seelenmagier Dermodos  ~~

 

 

 

Charakter gehört nicht mir und ist somit

nicht zu haben. Außerdem isser eh tot XD

Dermodos war der Magier, der Daar und Setsuna auf ewig verfluchte und obwohl er damals gestorben war, kam er eines Tages zurück und suchte sie erneut auf. Einige Berichte erzählen davon, das er erfahren hatte, was Daar alles anstellte, um seinen Bruder auf seine Seite zu ziehen und das er es eines Tages sogar geschafft hatte. Damit wäre der Fluch beinahe gebrochen gewesen, doch das wollte Dermodos nicht zulassen. Und so machte er sich auf den direkten Weg zu Daar und dessen Bruder und forderte sie zu einem erneuten Kampf heraus. Dieses Mal jedoch, war dieser wesentlich schneller vorüber und Dermodos hatte erneut seine Fähigkeiten überschätzt und starb. Dieses Mal sorgte Daar jedoch dafür, das er sie nicht mit einem weiteren Fluch belegte und verbannte ihn von dieser Welt, auf das er nie wieder zurückkehren würde. Ob er es wirklich geschafft hatte, kann niemand so genau sagen, sicher ist jedoch das nichts mehr von Dermodos zu hören ist.

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~~ Malefica Scylla ~~

 

 

Charakter gehört nicht mir und wird bereits

gespielt.

Scylla ist eine der selbsternannten Wächterinnen von Daars Sarg, als diese ihn endlich gefunden haben. Daar selbst hatte noch keinen Kontakt zu dieser Person, doch wer weis was der schlafende Tod so alles mitgehört hat, während sich Scylla in seiner unmittelbaren Nähe aufhielt. Fakt ist jedoch, dass Daar vielleicht nicht so erfreut darüber sein könnte, dass gerade eine ehemalige Elfe sich zu ihm bemüht hat. Aber vielleicht ist er ja auch gnädig gesinnt, wenn er erfährt, das Scylla und ihre Schwester auf sein Erwachen gewartet haben, um von ihm zu lernen - sicher ist jedoch nichts.

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~~ Wolfsauge Silwyna ~~


 

Charakter gehört nicht mir und wird

bereits gespielt.

Silwyna scheint ebenso wie ihre Schwester darauf zu warten, das der Sohn des Todes endlich aus seinem Schlaf erwacht. Auch von ihr kann man nicht behaupten, das Daar jemals Kontakt zu ihr hatte, außer vielleicht durch den Umstand, da sie seinen Sarg bewacht. Was geschehen wird, wenn Daar sich erhebt, kann niemand genau voraussagen und die beiden Schwestern können von einer höheren Macht reden, wenn sie diese Begegnung überleben.

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~ † ~ Seine Begleiter ~ † ~


 

Xerxes - der blutrünstige Höllenhund

 

Xerxes ist ein Höllenhund der besonderen Art. Sein Körper ist stets über 100°C heiß und nur er entscheidet, wer ihn berühren darf, ohne Verbrennungen davon zu tragen. Ausserdem kann er sich jederzeit in die Schatten anpassen, das heißt er vereint sich mit diesen und wirkt wie ein Geist. Dabei ist er tatsächlich ohne feste Form und nimmt keinen Schaden mehr. Ausserdem besitzt er die Fähigkeit, dort zu erscheinen wo er will und wann er will. Seine Augen glühen stets blutrot und durch seinen Körper fließt gewiss kein Blut, was wohl darauf schließen lässt, dass er selbst das Feuer beherrscht. Denn er stammt nun mal aus der Hölle und trägt das Höllenfeuer in sich. Fremde kann er selten bis gar nicht leiden, doch die vertrauten Personen seines Herrn akzeptiert er. Allerdings können auch sie nie sicher genug vor ihm sein, da er sich von Seelen ernährt und nicht davor zurückschreckt, sich diese auch von Lebenden zu holen. Also gib gut Acht, wenn er in der Nähe ist und dich mit einem gierigen Blick mustert. :)

 

 

Arthax - der lauernde Tod von oben

 

 

Arthax war ein Geschenk von Zacharias, den Daar damals noch als Drachenbaby bekam. Sein Vater wollte damit allerdings keine Sympathiepunkte gewinnen, sondern lediglich einen guten Begleiter an Daars Seite wissen. So kümmerte sich der Dämon gut um sein Geschenk, das von Tag zu Tag größer wurde, bis er schließlich zu einem todbringendem und vor allem enorm großem Drachen geworden war. Oft unternahmen sie Ausflüge, wobei Daar bequem Platz auf dem Rücken von Arthax hatte und somit die Gegend besser erkunden konnte. Viele Dörfer wurden mit seiner Hilfe vernichtet und das einzige, was man dann zu sehen bekam, war ein gewaltiger Schatten der über das Land flog. Seiner Herkunft als Drache verdankt Arthax ein enorm heißes Feuer, das vielen Wesen schon den Tod gebracht hat. Zudem handelt es sich um einen ganz besonderen Drachen, denn im Gegensatz zu seinen Verwandten ist Arthax ein Albino und das Einzige, was besonders gut an ihm auffällt, sind seine eisblauen Augen. Und genau diese sind auch der Grund für eine ungewöhnliche Fähigkeit, die man so zuvor noch nie bei einem Drachen gesehen hatte - die Kontrolle über Eis. Ja, Arthax ist in der Lage nicht nur Feuer zu speien, sondern auch einen eisigen Hauch, der einen Menschen in Sekunden zu einer Statur aus Eis werden lassen kann. Es soll sogar schon Dörfer gegeben haben, die nach einem Besuch des Drachen vollkommen in Eis eingehüllt waren und erst Jahre später wieder auftauten. Seit Daars Verschwinden ist auch Arthax verschwunden, doch die Bewohner einiger Dörfer meinen ihn gesehen zu haben. So entstand auch ein weiteres Gerücht, das folgendes besagt: Der Drache würde über den Leib seines Herrn wachen, bis dieser eines Tages aus einem Jahrtausend langem Schlaf wieder erwachen würde. Ob das wirklich der Wahrheit entspricht weis niemand, denn bis heute wurden weder der Drache noch der Dämon jemals wieder gesehen.

 

 

Tigris - der Schatten seiner selbst
 

 

 

Charakter ist noch zu haben.

Tigris war einst ein Menschenjunge, der im zarten Alter von 15 Jahren von dem Dämonen aufgenommen wurde. Damals war Tigris alleine unterwegs und mehr tot als lebendig, als Daar ihn zu sich nahm. Er gab ihm ein Dach über dem Kopf und auch genügend zu essen, bis der Junge wieder zu Kräften kam. Erst dann offenbarte Daar ihm sein grausames Wesen und machte ihn zu einem Geschöpf der Nacht. Ab da an war Tigris ihm unterstellt und es gab keinen Weg mehr, um seinem Meister zu entgehen. Daar investierte einige Zeit in ihn und machte ihn zu einem tödlichen Killer, der vor nichts mehr zurückschreckte. Tigris jedoch war ihm nicht sehr Dankbar, denn eines Tages lief er davon. Daar wusste allerdings ganz genau, wohin der Junge geflüchtet war und hetzte ihm Xerxes hinterher, der den Jungen zurück zu seinem Herrn und Meister trieb. Erneut war er dem Tode nahe und wieder kümmerte sich Daar darum, das er am Leben blieb. Danach verwandelte er den Jungen jedoch in einen Schwarzmilan, auf dass er ihm für immer verpflichtet war. Denn sobald er sich zu weit von ihm entfernte, verlor er seine Kräfte und wäre für jeden leichte Beute gewesen. Nur Daar alleine kann dem Jungen seine Gestalt zurückgeben und dies geschieht nur für kurze Zeit - bis Tigris sich bewiesen hat und seine schwere Tat abgezahlt ist.

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Offtopic


 

Ja du hast es tatsächlich bis zum Ende geschafft und hier unten wird auch nichts neues mehr hinzukommen ;)

 

Daar war einer meiner ersten Charaktere und hat somit diese lange Biografie auch wirklich verdient. Bis jetzt habe ich mit ihm nur in Degolburg und Lysee gespielt, wobei Degolburg längst nicht mehr existiert - jedenfalls jener Server unter der Leitung von Piercy.

 

Zu den einzelnen Charakteren, die während der Geschichte erwähnt werden, sei folgendes gesagt: Einige Namen habe ich geändert, weil es sich bei diesen Charakteren nicht um meine eigenen handelt und ich zur Zeit keinen Kontakt zu der Spielerin habe, der sie gehören. Außerdem habe ich die Bilder geändert, um keinen Diebstahl zu begehen, der Rest der Biografie ist aber vollkommen auf meinem Mist gewachsen, wobei mir damals etwas unter die Arme gegriffen wurde, um auch keine wichtige Sache zu vergessen.

 

Das Verschwinden von Daar habe ich bis jetzt nur so hingeschrieben, weil ich noch nicht weis, ob ich den Charakter jemals auf Waldend spielen werde. Sicherlich würde ich es irgendwann nicht mehr ohne ihn aushalten, aber bis dahin hält er seinen tiefen Schlaf und wird nicht geweckt - das hat er sich nach mehr als 5 Jahren Spielzeit auch verdient.

 

Sollte ich irgendwo Fehler bei der Umgestaltung der Namen haben, teilt mir diese bitte mit -> natürlich nur, falls ihr sie euch gemerkt habt, bei der Menge an Text XD Ansonsten bin ich wie immer froh, über jedes Lob und auch Kritik nehme ich gerne entgegen, solange sie sachlich bleibt. Ansonsten vielen Dank fürs Lesen und auf eine positive Zukunft für Waldend :D

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