existiert noch nicht

 

Amabilis Cecile

 

 

 

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.+* Geschichte *+.


Cecile gehört der Rasse der Dämonenfeen an. Diese sind beinahe noch seltener und schwerer aufzufinden, als ihre schon scheuen Verwandten. Wie der Name schon sagt, sind sie zwar Feen, doch wohl eher ungeliebte Zeitgenossen, was fälschlicher Weise durch ihre Bezeichnung zustande gekommen ist. Denn genau wie die Waldfeen sind die dämonischen Verwandten eben dieser genau so freundlich, doch weniger kindlich. Allerdings wird man selten auf einen Vertreter dieser Rasse treffen, wurden sie doch wegen ihrer Fähigkeiten lange gejagt bis nur noch ein paar wenige Exemplare verstreut über alle Teile der Welt lebten.

Cecile war schon immer alleine, so lange sie sich eigentlich erinnern kann. Die einzigen Dämonenfeen, die sie neben sich je kennen gelernt hat, waren ihre Eltern und ihr kleiner Bruder gewesen. Zusammen lebten sie nicht wie die meisten Dämonenfeen in den dunklen Landen, sondern in den tiefen des Silberwaldes. Doch auch hier waren sie nie wirklich sicher vor den Menschen gewesen, ebenso wenig wie all die anderen Feen. Aufgrund ihrer Seltenheit und ihres Aussehens wurden alle Feen von den Menschen gejagt und gefangen genommen. So geschah dies auch mit Ceciles Familie.

Als die kleine Fee wieder einmal mit ihrem kleinen Bruder an der Hand durch den Wald geflogen ist, um ihn all die Tiere und Pflanzen zu zeigen, wurden ihre Eltern von Menschen gefangen genommen. Da die Dämonenfeen nicht so wie die Waldfeen mächtige magische Wesen sind, hatten die Menschen eher leichtes Spiel mit ihnen. Cecile und ihr kleiner Bruder mussten aus ihrem Versteck heraus mit ansehen, wie ihre Eltern in kleine Käfige gesteckt wurden. Und was nun geschah würde sich die kleine Fee nie verzeihen. Sie war nur einen Moment lang unachtsam gewesen, als ihr kleiner Bruder laut weinend auf ihre Eltern zugeflogen ist, um ihnen zu helfen.

Cecile war wie zu einer Salzsäule erstarrt vor Angst. Sie hatte nicht den Mut ihrem kleinen Bruder nach zu fliegen, sondern blieb in ihrem Versteck zurück. Nun musste sie auch noch miterleben, wie die Menschen ihren kleinen Bruder getötet haben. Denn dieser war zu klein und zu schwach, als dass sie ihn gebrauchen hätten können. Total verstört ist sie so schnell sie konnte einfach weggeflogen, egal wohin, hauptsache weg von den Menschen. Seit diesem Tag an war sie immer alleine unterwegs. Sie hat den Wald verlassen, in dem sie die schönste Zeit ihres Lebens verbracht hat und ihr einziger Begleiter ist ihr kleines Feenpferd, das sie einst von ihrem Vater geschenkt bekommen hat.


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.+* Aussehen *+.


Cecile ist wie jede der Dämonenfeen vom Aussehen sehr außergewöhnlich. Im Gegensatz zu den Wald-, Wüsten-, Gebirgs- oder Schattenfeen besitzen die Dämonenfeen kein typisches Aussehen. Unter ihnen gibt es eine große Artenvielfalt, ebenso sind die Fähigkeiten sehr facettenreich.

Das wohl auffälligste an Cecile ist ihre Hautfarbe. Ihr ganzer Körper ist von einer mattsilbrig glänzenden violetten Haut bedeckt. Eine etwas kräftigere Farbe haben ihre zwei fledermausartigen Flügeln, die wohl viel robuster sind als die schmetterlingsähnlichen oder libellenähnlichen Flügel der restlichen Feenarten. So besitzen ihre Hörner ebenso die gleiche Farbe. Ceciles lange Haare, die sie zumeist zusammengebunden hat und in mehrere, lange Zöpfe teilt, sind ebenfalls violett, allerdings in einem sehr zarten Ton. Die Augen sind tiefviolett und ihre elfenartigen Ohren schauen zwischen ihrem vollen Haar hervor. Ceciles ganze Figur ist eher schmal und zierlich, wie bei den restlichen Feen und mit einer Größe von knapp 30 cm auch nur durchschnittlich groß.

Die Kleidung der kleinen Fee besteht eigentlich immer aus einem silbernen Kleid, welches gewellt und schwungvoll ihre schmale Figur herabgleitet. Darüber trägt sie aus einem spinnennetzartigen Stoff eine Art Überzug. Aus dem gleichen Material sind ihre Stiefel gefertigt, die ihre schmalen Unterschenkel bis hinauf zu ihren Knien reichen. Auf ihre Kleidung gibt Cecile gut acht, doch hat sie die Fähigkeit, mit Hilfe ihrer spinnenartigen Fäden, die sie aus den Fingernägeln entstehen lassen kann, ihre Kleidung immer wieder zu flicken. Dann sieht man nicht einmal mehr, dass diese je zerrissen war.


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.+* Charakter *+.


Auf Grund ihrer Vergangenheit hat Cecile schon beinahe panische Angst vor Menschen. Sie weiß zwar, dass es auch menschenähnliche Wesen gibt, doch oft spielen ihr ihre Gefühle einen Streich und auch gegenüber diesen Personen ist sie dann sehr schreckhaft, scheu und extrem vorsichtig. Wenn sie einmal Angst vor jemanden hat, ist es wirklich sehr schwer sie zu überzeugen, dass man es doch nur gut mit ihr meint.

Sonst, und vor allem in Raziels Gegenwart, wirkt sie recht fröhlich und redet viel und gerne. Oft plappert sie einfach fröhlich weiter, auch wenn man ihr schon gar nicht mehr zuhört. Obwohl sie eine sanfte Stimme hat, kann diese einem wirklich auf die Nerven gehen, vor allem weil Cecile liebend gerne die Worte wie ein Wasserfall hervorsprudeln lässt.

Oft ist sie sehr neugierig und auch wenn sie eigentlich eher vorsichtig ist, wenn Raziel in ihrer Nähe ist und wie immer ein wachsames Auge auf sie wirft, wird sie auch etwas mutiger und geht auch auf Fremde zu, wobei sie vor allem Dämonen gegenüber sehr offen ist. Nur zu gerne schwirrt sie um die Köpfe der Fremden umher und lächelt diese dann offen und herzlich an. Selbst wenn man ihr wenig bis keine Beachtung schenkt oder sie nur mürrisch anknurrt, so schnell lässt sich die kleine Fee nicht von ihrem Vorhaben abbringen. Und so lange Raziel auf sie Acht gibt, weiß sie, dass sie in seiner Gegenwart wohl nicht sicherer sein könnte.


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.+* Fähigkeiten *+.


Wie alle Feen hat Cecile sehr gut ausgeprägte, magische Fähigkeiten und auch wenn die Dämonenfeen wohl unter all den Feen am wenigsten magisch begabt sind, sollte man diese kleinen Wesen nicht unterschätzen.

Sie kann sich wie alle Feen unsichtbar machen und dann ist sie nur noch als kleiner, violetter Schein zu sehen. Auch Dämonenfeen können ihre magische Aura nicht vollkommen verbergen, ist diese doch zu stark dafür. Doch auch wie alle anderen Feen darf sie ihre magischen Fähigkeiten nur begrenzt verwenden, doch sind die Regeln nicht so streng wie zum Beispiel bei den Waldfeen.

Aus ihren langen Fingernägeln kann sie Spinnweben entstehen lassen. Diese haben eine unglaubliche Elastizität und so machnes Schwert könnte diese nicht einmal durchschlagen. Dazu bedarf es schon sehr scharfer und stabiler Schneiden. Außerdem hat sie die Begabung sich zu teleportieren, auch wenn sie das eine Menge an Kraft kostet.

Sie bezieht die Energie für ihre Zauber nicht aus der Natur sondern aus ihrem Feenpferd. Wie alle Dämonenfeen besitzt auch Cecile ein magisches Wesen, das ihr dessen Kraft für ihre Zauber zur Verfügung stellt. Dieses Feenpferd ist eigentlich zumeist unsichtbar und zeigt sich auch nicht jedem. Nur von Cecile lässt sich das scheue Wesen anfassen und trotz dessen Größe, ist das Wesen doch sehr magisch und noch seltener zu finden als die Dämonenfeen.


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.+* Hundedämon Raziel *+.


Der Hundedämon ist Cecile auf ihren Wanderungen mit ihrem Drachen begegnet. Eigentlich sollte sie durch dessen abweisende Art abgeschreckt werden, doch komischer Weise war genau das Gegenteil der Fall. Neugierig wie sie nun einmal ist, hat sie sich dem Dämon einfach angeschlossen, wahrscheinlich auch deshalb um nicht mehr alleine zu sein. Außerdem hat sie dessen Kraft immer schon fasziniert, ebenso wie dessen ganzes Wesen und seine geheimnisvolle Art.

Und obwohl man oft das Gefühl hat, dass die Fee Raziels Nerven ganz schön strapaziert, scheint er immer ein wachsames Auge auf sie zu haben. Auch ist sie wohl das einzige Wesen, das dieser in seiner Nähe duldet und das er gerne hat, auch wenn man oft glauben könnte, er braucht all seine Selbstbeherrschung um ihr nicht einfach den Hals umzudrehen. Die Fee selber weiß aber, dass er jeden töten würde, der sie auch nur eines bedrohlichen Blickes würdigt oder sie sonst auf irgend eine Weise bedroht.

Sie weicht eigentlich selten von seiner Seite und wenn dann kann man sich sicher sein, dass er fast immer in ihrer Nähe ist. Sie fühlt sich in seiner Gegenwart total sicher und das ist wohl auch ein Grund, wieso die kleine Fee nicht mehr ohne ihn leben wollen würde. Hat sie doch das Gefühl der Geborgenheit schon lange vermisst und in Raziels Gegenwart gefunden. Oft schwirrt sie um dessen Kopf herum, sitzt auf seiner Schulter oder der Hand. Auch ist sie gerne in Raziels Tasche oder unter dessen Gewand, vor allem wenn sie Angst hat oder sich vor schlechtem Wetter schützen will.

 

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Waldend - das Hier und Jetzt

 

Nachdem Raziel zu einem Inugami - einem Hundegott - aufgestiegen ist, hatte er nur noch sehr wenig Zeit für die kleine Dämonenfee. Durch ihre Neugier flog sie immer wieder in die Wälder hinaus und versuchte sich zu beschäftigen, während sich Raziel um die Probleme seines Volkes und um seine eigenen Interessen kümmerte. Eines Tages geriet sie dabei in einen fürchterlichen Sturm und wurde dabei von ihrer Heimat getrennt. So geschah es, das sie den Weg nach Waldend fand und sich dort heimlich umsah. Die Dorfbewohner haben noch nichts von der Anwesenheit der kleinen Fee bemerkt und sie ist sicher, das es noch einige Zeit dabei bleiben wird. Trotzdem versucht sie den Weg zu Raziel zurückzufinden, da sie sich sicher ist, das dieser bereits nach ihr sucht - und selbst wenn nicht, wäre sie lieber bei ihm. Denn wegen ihrer kleinen Größe ist sie nicht besonders mutig und gegen die Tiere im Wald kann sie nicht gerade viel ausrichten. Ebenso wenig könnte sie sich gegen die Geschöpfe in Waldend verteidigen, weshalb sie sich größenteils versteckt hält und stets unsichtbar bleibt.

 

Nur besondere Wesen können die kleine Fee sehen und diese scheint es in Waldend nicht zu geben - jedenfalls ist sie noch keinem begegnet. So wird sie weiterhin versteckt bleiben und das Dorfleben beobachten. Und auch nach ihrem Raziel wird sie weiterhin suchen und irgendwann hoffentlich auch wieder zu ihm zurückkehren können - wenn er sie bis dahin nicht schon vergessen hat. Solange wird sie mit der Gesellschaft ihres Dämonenpferdchen aushalten müssen und auf ihre zierliche Gestalt acht geben, auf das sie nicht von den wilden Tieren gefressen wird oder ihr sonst irgendwas Schlimmes zustößt.

 

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Kayla - das Feenpferd der zierlichen Fee

 

 

Kayla ist das Feenpferd von Cecile und in gewisser Weise ihr Magiequelle. Dieses Pferd hat einen besonderen Bezug zu der Tier- uind Pflanzenwelt, aus der es seine magischen Energien bezieht. Kayla bekam sie damals von ihren Eltern geschenkt, als sie alt genug war, um die Verantwortung für eines dieser Wesen zu übernehmen. Denn immerhin ist Kayla ein wichtiger Bestandteil ihrer magischen Kräfte und ohne sie wäre ihre Existenz gefährdet. Im Gegensatz zu anderen Wesen haben Dämonenfeen eine sehr enge Bindung zu ihren Begleitern und sie bleiben ein Leben lang zusammen. Wird die Dämonenfee jemals von ihrer Energiequelle getrennt, kann sie sich nicht so einfach eine neue suchen - so muss sie auf das Wohl ihres magischen Begleiters achten.

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